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Mittwoch, 31. Januar 2007
Ups ... Bekomme ich auf eine Mail postwendend die Rückantwort: "Frohes Fest und guten Rutsch!" Ja, isses denn schon wieder soweit? Irritierter Blick auf den Kalender. Hat mich mein eigenes Zeitempfinden total im Stich gelassen? Ach nee, automatisierte Kommunikation. Aber so vergisst man wirklich niemanden. Danke, wünsche ich auch - besser früh als nie.
P.S.: Können wir dieses Jahr vielleicht auch zu Ostern wünschen, falls der Winter doch noch kommt ...Labels: Kommunikation
Gepostet von Ina (taliX) @ 21:35
PUDEL_wohl undercover

Ninja: Wolfsspitz-Hündin, graugewolkt, 7,5 Jahre alt. Sie lebt nun schon seit fast 4 Jahren mit der Diagnose "Haut- und Knochenkrebs", doch dank homöopathischer Mittel hat sie die ihr prognostizierte restliche Lebenserwartung von einem 1/2 Jahr Lügen gestraft. Wir freuen uns über jeden weiteren Tag, der uns geschenkt wird.Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 20:52
Vom Monolog zum Dialog oder Das Experiment mit der Kommentarfunktion. Ja, ich habe mich überreden lassen, eine Kommentarfunktion einzubauen. Überzeugt bin ich noch nicht, aber ich lasse mich gern positiv überraschen. Außerdem kann und werde ich die Schotten jederzeit dicht machen, falls eine Sturmflut an Spam hereinschwappt. Wen es also beim Lesen der Beiträge schon in den Fingerkuppen kribbelt, kann nun gerne seine Gedanken direkt in die Tastatur fließen und uns alle daran teilhaben lassen.Labels: Warum
Gepostet von Ina (taliX) @ 14:22
Zeit Der Stoff, aus dem das Leben ist - ein Buch von Stefan Klein. Ich schließe mich der positiven Kritik an, dass dieses Sachbuch eine spannende und interessante Lektüre ist, in dem wissenschaftliche Zusammenhänge gut erklärt werden. Allerdings kein Buch, das man so auf einen Rutsch durchliest, doch der gelungene Schreibstil hält auch den Laien bei Laune. Der Untertitel "Eine Gebrauchsanleitung" führt zunächst etwas in die Irre. Hier gibt der Autor keine fertigen Rezepte vor, wie man besser mit dem Stoff des Lebens umgehen kann. Ich verstehe diesen (bewusst gewählten?) Untertitel eher im doppelten Sinn: Die Informationen und Beispiele regen zum eigenen Weiterdenken über die Thematik an, was den Leser zum persönlichen Selbststudium und einem bewussteren Gebrauch des eigenen Zeitempfindens bringt.Labels: Lesestoff
Gepostet von Ina (taliX) @ 13:19
Dienstag, 30. Januar 2007
Bitte recht freundlich!

Doch isser, der "Große": Alex, schwarz-markener Eurasier (Kreuzung aus Wolfsspitz, Samojede, Chow Chow), knapp 12 Jahre altLabels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 13:24
Warum Norderney? Diese Frage kann ich nicht mit einem Satz beantworten. Warum ich nun hier bin, hat eine längere Vorgeschichte. Es war immer mein Wunsch, an der Nordsee zu leben, sie hat mich bereits vor Jahrzehnten in ihren Bann gezogen. Weil die Nordsee ein Meer mit Persönlichkeit ist - jeden Tag zeigt sie eine andere Facette. So bin ich früher me(e)rmals im Jahr zur Erholung an die Küste gefahren - vorzugsweise nach Nord-Holland. Das raue Seeklima tut mir gesundheitlich sehr gut, bei jedem Abschied fiel es mir schwerer, zurück nach Köln zu fahren. Die weiten Strände, die Unendlichkeit, der Wind, die Wellen - das alles vermisste ich schmerzlich, wenn ich nicht dort war.
Der Wunsch wurde mit jedem Jahr stärker, doch meine sozialen Bande wie Familie und Freunde hielten mich gleichermaßen davon ab, den Schritt mit einem Umzug zu tun. Ganz allein einen Neustart wagen? Wie sieht es aus, wenn ich längere Zeit an der See bin - flaut dann das großartige Gefühl ab? Werde ich sehr schnell Heimweh kriegen?
Das Grübeln brachte nichts - dafür eine sehr schwere Neurodermitis, die sich nur im Seeklima besserte. Selbst ein Umzug von Köln in das angrenzende Bergische Land brachte keine Linderung - im Gegenteil, es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer. Und ein Aufenthalt an der See brachte nur für kurze Zeit Linderung. Die Krankheit hat mich dazu gedrängt, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Sie ließ mir gar keine andere Wahl.
Die einzigen Alternativen, die es zu überlegen galt: Nord-Holland oder Deutschland? Küste oder Insel? Das Wunschziel stand sehr schnell fest: Möglichst eine ostfriesische Insel. Dort ist das Seeklima ausgeprägter als an der Küste. Die Natur weist mit den weiten Stränden sehr viel Ähnlichkeit zu Nord-Holland auf. Ich mag die Insulaner als Menschenschlag sehr. Und die (relative) Nähe zu meiner Familie ist mir auch wichtig.
Außer Borkum kenne ich keine andere ostfriesische Insel. Doch als ich im Oktober letzten Jahren das erste Mal auf die Insel Norderney kam, hatte ich ein ganz starkes Gefühl im Bauch und im Herzen: Hier ist der richtige Platz für mich. Genau hier will ich leben.
Also eine sehr emotional gefärbte Entscheidung für Norderney - diese Insel hat eine Atmosphäre, die sich mit Begriffen wie "offen, freundlich, lebensbejahend, pulsierend" usw. nur unzulänglich beschreiben lässt. Ich habe mein Herz entscheiden lassen, das Bauchgefühl hat es abgenickt. Und selbst rational gesehen: Norderney ist ein sehr guter Ort.
Meine Haut hat sich innerhalb von Wochen beruhigt, ich fühle mich als neuer Mensch. Nun kann ich die Frage: "Warum Norderney?" doch mit einem Satz beantworten. Weil ich diese Insel liebe.Labels: Warum
Gepostet von Ina (taliX) @ 12:05
Montag, 29. Januar 2007
"Ja, sischer dat!" sagt so mancher Rheinländer und hält sich an Konrad Adenauers Philosophie:"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern." Überraschend anders ist es hier, was ich bisher heftig nickend unterstreichen kann: Ein Insulaner - ein Wort. Und dieses Wort wird gehalten, dazu bedarf es keiner zusätzlichen schriftlichen Fixierung oder ständiger Nachfrage. Das ist sowas von angenehm, dafür muss ich mal ein ganz dickes Kompliment aussprechen!
Apropos Rheinland - von dort komme ich. Aus Köln, um genau zu sein. Doch ich bringe weder die typische Mentalität noch den kölschen Dialekt (kann ich gar nicht) mit. Denn ich bin ja auch keine richtige Kölnerin, dazu muss man dort mindestens in der 3. Generation geboren sein. Aber den Nachnamen "Frings" können sich die Kölner (und andere Rheinländer) gut merken: wie der Kardinal Frings. Hier auf der Insel greift eine ganz andere Eselsbrücke: "Ach so, wie der Fußballspieler." Nun ja, ich bin weder katholisch noch spiele ich Fußball, aber egal ...Labels: Kommunikation
Gepostet von Ina (taliX) @ 18:35
Übrigens ...

... dachte sich auch die Möwe und buchte einen privaten Landeplatz
 Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 17:54
Sonntag, 28. Januar 2007
Alt genug um wissen zu müssen, dass man einen schweren grippalen Infekt Ernst nehmen soll. Noch nicht alt genug, um wieder einmal den jugendlichen Leichtsinn zu entwickeln, das Gefühl zu überschätzen, dass es doch wieder geht, nur weil man sich einigermaßen in der Senkrechten halten kann. Jung genug, um den Körper an die Grenzen der Höchstleistungen zu treiben - weil wiederum alt genug, ausgeprägtes Pflichtbewusstsein entwickelt zu haben. Alt genug, um den heftigen Denkzettel des Rückfalls zu akzeptieren. Aber immer noch jung genug, um mich nicht davon freizusprechen, dass mir diese Dummheit wieder passieren kann ... Ich gelobe Besserung - in jeder Hinsicht.Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 22:04
Manchmal bin ich wie eine Muschel: Erlebnisse, Situationen und Gedanken müssen verarbeitet werden. Ich verschließe mich dann ganz dicht und sortiere alles in Ruhe für mich. Und wenn ich Glück habe, findet sich beim späteren Öffnen dann eine Perle: erfahrene Lebensweisheit.
Dieses prachtvolle Stück habe ich hier vor kurzer Zeit am Strand gefunden. Es hat mich daran erinnert, dass ich wieder in die Muschel-Phase abtauchen sollte.
 Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 21:46
Dienstag, 23. Januar 2007
Glück ist dieses wohlige Gefühl, nach dem Heimkommen die Foto-Ausbeute zu sichten und sich all diese Momente des Spaziergangs nochmal vor das Auge zu holen. Sich wieder dort an Ort und Stelle zu fühlen, die Stimmung zu spüren. Kitschig? Oh, meine Seele liebt naturproduzierten Kitsch - welch ein Glück!

Außerdem musste ich heute unbedingt noch Foto Nr. 14 einstellen - aber ich bin ja zum Glück nicht abergläubisch ... ;-)Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 18:09
Schneeflöckchen aber immerhin ... die Eindrücke des Morgenspaziergangs.
Durch Anklicken der Fotos erhält man das größere Bild









Wie das letzte Foto schon sagt: "Es ist wieder alles im Eimer mit der weißen Pracht." Doch schön war's allemal.Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 15:28
Solide Basis Hier nun ein paar Fakten zu meinem fachlichen Hintergrund:
Kaufmännische Lehre bei der Deutschen Lufthansa AG, Hauptverwaltung Köln
Angestellte (knapp 25 Jahre) bei der Deutschen Lufthansa AG, Hauptverwaltung Köln mit unterschiedlichen Einsatzgebieten, z.B. Sekretariat, Sachbearbeitung Flugplanung, EDV/Flugplanung, Statistik und Information, Benutzerbetreuung EDV, Mitarbeit in diversen Projekten (Einführung SAP im Finanz- und Rechnungswesen), Betreuung Routinegeschäft nach erfolgter Umsetzung Projekte
Kaufmännische und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Abläufe sind mir vertraut, in die jeweilige Branche kann ich mich problemlos rasch einarbeiten. Projektmanagement von der Konzeption über die Organisation bis zur Umsetzung geht mir leicht von der Hand.
(Werbe)Texterin (Fernstudium) Fachliche Dokumentationen, Handbücher, Geschäftskorrespondenz, Werbetexte, Info-Broschüren, Flyer, Webseiten, Kurzgeschichten, Ratgeber u.a. Worte bewegen, das ist mein Motto. Ansprechende Texte, die etwas bewegen - das ist meine Leidenschaft.
Fotografin seit meiner Kindheit - als Autodidaktin. Analoge Fotografie habe ich in den letzten Jahren durch den Einsatz digitaler Technik abgelöst und bearbeite meine Bilder selbst (z.B. für Einsatz von Print- und Online-Medien)
Sprache(n) Englisch fließend in Wort und Schrift Niederländisch Grundkenntnisse, wobei die passive Seite (Lesen, Verstehen) überwiegt, da geht es schon über die Grundkenntnisse hinaus Spanisch (noch einige Brocken), ist durchaus reaktivierbar angenehme dialektfreie Telefonstimme
Kunden-/Gästebetreuung Die Arbeit für und mit Menschen liegt mir am Herzen. Kommunikation und Verhandlungsgeschick sind meine Stärken.
Insgesamt ein gutes Rüstzeug für viele mögliche Aufgaben ...Labels: Qualifikation
Gepostet von Ina (taliX) @ 14:00
Augenblick, mal ... ... da reißt selbst die Fahrradlampe das Auge auf ...

... da steht der Korb direkt kopf ...

... und was sagst du dazu? "Kein Problem, ich habe winterreife Schlappen an!"

Guten Morgen, Norderney - das ist Schnee. Überraschung!Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 13:38
Montag, 22. Januar 2007
See-Hunde
 Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 13:48
Moin! Dieser Gruß geht mir schon relativ leicht über die Lippen, viel schwerer tue ich mich mit dem ortsüblichen "He!". Wobei dieses "He!" ganz und gar nicht hart klingt wie bei einer unmissverständlichen Aufforderung, sondern sehr viel weicher und melodischer, da schwingt noch ein "eee" mit. Also eher ein "He-eee!", das zwei Tonlagen umfasst, am Ende höher oder tiefer, je nach persönlicher Färbung. Es gibt auch Abwandlungen davon, die mich an Nord-Holland bzw. Australien erinnern, je nachdem ob das "H" am Anfang gesprochen wird oder nicht - "Hoi!" bzw. "Oi!".
Wenn ich es denn benutze, dann klingt es bei mir nach "Hee-i!" oder "Oo-i!", ein leichter Singsang zweier ineinander fließender Laute, wobei die Stimme am Ende durch das "i" immer nach oben geht. Es klingt freundlich, und das soll es auch sein.
Doch bleibt vorerst die Unsicherheit, wen ich denn auf diese Art grüßen darf. Gibt es Regeln für diese Art der Kommunikation? Gilt dieser Gruß für Menschen, die sich mindestens vom Sehen kennen? Ist es eine Frage des Alters? Darf man auch unbekannte Menschen damit grüßen? Ist es eine reine Gefühlssache, spielen Sympathie bzw. Antipathie eine Rolle?
Fragen über Fragen, deshalb "rette" ich mich meistens mit einem freundlichen "Moin!".Labels: Kommunikation
Gepostet von Ina (taliX) @ 11:37
Sonntag, 21. Januar 2007
Nach vorne schauen ...
 Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 15:23
Welcome (back)! Ich begrüße die Leserinnen und Leser auf diesen Seiten: Alle, die mich schon kennen, und besonders die Neuankömmlinge, die mich gern kennen lernen möchten.
Dieses Weblog erfüllt mehrere Funktionen:
Eine Vorstellung meiner Person für die Bewohner von Norderney, viele "kennen" mich schon vom Sehen, denn hier auf der Insel läuft man sich früher oder später über den Weg. Da es für mich schwieriger ist, einfach so den Kontakt aufzunehmen, nutze ich diesen Weg.
Für meine Familie, Freunde und Bekannte ist dieses Weblog als soziales Band in die Ferne gedacht, da wir uns ja nicht mehr so häufig persönlich sehen. Hier können sie ein bisschen an meinem Leben auf der Insel teilhaben.
Last but not least soll dieses Blog auch eine zusätzliche Bewerbungsgrundlage darstellen, denn ich suche eine Arbeitsstelle hier auf Norderney. Vielleicht sagen Sie nach häufigerem Mitlesen: "Ja, diese Frau könnte genau für diese Aufgabe passen!" Oder Sie kennen jemanden, der jemanden sucht ... dann empfehlen Sie bitte dieses Blog weiter. Natürlich sende ich Ihnen jederzeit gerne die üblichen Bewerbungsunterlagen zu.
Welche Motivation auch immer ... ich wünsche allen Besuchern viel Vergnügen und freue mich auf Rückmeldungen!Labels: Warum
Gepostet von Ina (taliX) @ 14:41
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