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Samstag, 31. März 2007
Vom Mauerblümchen zum Shooting Star Gänseblümchen - die Topmodels der Saison






 Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 09:15
Freitag, 30. März 2007
Friday's Flower Power
 Labels: FFP
Gepostet von Ina (taliX) @ 01:05
Donnerstag, 29. März 2007
Moin Petrus! Na, ist das ein Perleffekt? Guck mal genau hin, weiterhin streifenfrei. Auch wenn du mir mit deinem Gewitter heftig dazwischen gefunkt hast. Ich hätte dir besser vorher die Brille putzen sollen, damit du glasklar siehst, dass ich hier alle Fenster auf Hochglanz poliere. Oder habe ich dich damit erst auf die Idee gebracht, dass du auch noch den Frühjahrsputz erledigen musst? Ok, dein Gewitter hat sich ausgegrollt, aber ich grummele noch leise vor mich ...


 Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 20:49
Akustische Momentaufnahme Ich bin ja schon einiges an "fachmännischen" Bemerkungen gewohnt, wenn ich irgendwo in der Pampas knie und fotografiere. Aber heute ... das ist der absolute Spitzenrekord. Ein Paar radelt auf der Deichkrone, während ich unterhalb am Wassergraben hocke. Sie haben mich schon länger im Visier und kommentieren lautstark über den ganzen Fischerhafen:
"Guck mal, DER angelt." "Hmmmm ... der geht auf Aale."
Ich habe nicht hoch geschaut, nur bei mir gedacht: "Der Optiker Ihres Vertrauens hat ganz bestimmt auch Sehhilfen in Ihrer Stärke ..."
Obwohl - so gesehen -, so ganz unrecht haben die beiden gar nicht mal. Ich habe einen prächtigen Fischzug gemacht, einen Fang präsentiere ich morgen drüben im Norderney Tagebuch.Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 18:09
Fragen ... Gretchenfrage: Was tun Orchestermusiker? Nun, eine aus dem Orchester schreibt u.a. ein amüsantes Weblog, nämlich Gretchen herself.
Warum lächelt Mona Lisa so tiefgründig? Weil sie glaubt, dass ihr Geheimnis des Bloggens nie rauskommen wird.
Weshalb gibt er so viele Tipps weiter? Weil er seinen Lesern das Motto "feel better" ans Herz legt.
Wieso kommt Ihnen das Gesicht so bekannt vor? Weil Sie Else Buschheuer vielleicht schon mal im Fernsehen gesehen haben. Was sie sonst noch tut oder lässt - mehr dazu in ihrem leipzig tagebuch.
Auch wenn Sie sich diese Fragen noch nie gestellt haben, die Antworten kennen Sie jetzt ;-)Labels: Lesestoff
Gepostet von Ina (taliX) @ 08:43
Mittwoch, 28. März 2007
Schwipp Schwapp!

"Die Erde ist ein gebildeter Stern mit sehr viel Wasserspülung." Erich Kästner

"Bei der nächsten Sintflut wird Gott nicht Wasser, sondern Papier verwenden." Romain Gary

"Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, dann sollte man den Kopf nicht hängen lassen." Jürgen BeckerLabels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 10:26
Dienstag, 27. März 2007
Das Poesiealbum ... der Neuzeit heißt „Gästebuch“. Och nööö, schon wieder die Bitte: „Schreib mir doch was Schönes in mein Gästebuch.“ Die neuen Homepages mitsamt Gästebüchern schießen wie Pilze aus dem Boden. Und jeder Inhaber möchte natürlich einen besonders netten und persönlichen Spruch darin vorfinden. Die Wahrheit ist eine heikle Sache. Soll ich etwa vermerken, dass die Farbzusammenstellung nicht meinem Geschmack entspricht, das Schriftbild gerne etwas größer sein dürfte? Die Rechtschreibfehler verschweigen wir lieber, Ehrensache.
Vorbei die Zeiten, als wir noch heiter solche Sprüche eintrugen: „In allen vier Ecken soll Liebe drin stecken.“ Dafür müsste ich erstmal einen professionellen Programmierkurs absolvieren, um es entsprechend visuell umsetzen zu können. Ebenso außer Frage steht: „Wer dich lieber hat als ich, der schreibe sich noch hinter mich.“ Wobei wir früher ganz gezielt das letzte Blatt im Album dafür nutzten. Schreibe ich sowas ins digitale Gästebuch, dann hat der nächste Besucher ein dickes Problem. Demonstriert er mit seinem Eintrag unbeabsichtigt einen größeren Liebesbeweis? Bleibe ich mit meinem ultimativen Spruch der letzte Schreiber, weil sich nun niemand mehr traut, überhaupt noch einen Kommentar abzugeben? Schwierig, schwierig ...
Greifen wir doch auf die geflügelten Worte von Goethe zurück: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah’. Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da.“ Fein, das könnte man ja internett-mäßig etwas aufpolieren. „Warum nur im Web rumsurfen, wenn das Leben liegt so nah’. Jederzeit echt leben dürfen, dazu ist das Leben da.“ Hmm, das könnten echte Freaks in den falschen Hals kriegen, lassen wir das besser.
Überhaupt – ich vermisse auch die nette Aufforderung des Eigentümers in der althergebrachten Form: „Liebe Leute, groß und klein, haltet mir mein Album rein, reißt mir keine Blätter raus, sonst ist es mit der Freundschaft aus.“ Na ja, früher schon hat der Besitzer des Albums die Seiten selbst rausgerissen, die ihm nicht gefallen haben. Heute löscht er sang- und klanglos den Eintrag im Gästebuch. Wobei sich das Reinhalten damals auf Eselsohren, Fettflecke und Tintenkleckse bezog. Heute muss er dafür ein wachsames Auge auf geistigen Dünnpfiff halten, bevor er selbst noch zur Rechenschaft gezogen wird, falls er solche Einträge toleriert. Wird ähnlich interpretiert wie schweigende Zustimmung. Mitgefangen, mitgehangen.
Ob wir in die philosophische Kiste auspacken, hängt vom Empfänger ab. Aber gute Wünsche kann man nie genug mit auf den Lebensweg geben, das ist ja wohl klar. „Gott gebe dir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die du nicht ändern kannst, die Kraft, Dinge zu ändern, die du ändern kannst und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.“ Richtig gut, aber völlig daneben, wenn der Adressat ein Atheist ist.
Grübel ... ich hab’s! Ich werde Folgendes ins Gästebuch schreiben, in der Hoffnung, dass der Eigentümer es sich hinter die Ohren schreibt: „... lerne Menschen kennen, denn sie sind veränderlich. Die sich heute Freunde nennen, reden morgen über dich.“ Passt immer und jederzeit – vor allem in den unendlichen Weiten des World Wide Web.Labels: Geschichten
Gepostet von Ina (taliX) @ 10:15
Montag, 26. März 2007
Frühlingsgrüße
 Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 20:17
Besonderer Start in den Tag war mir heute Morgen beschert, so kurz vor 7.00 Uhr. Beim Genießen des Farbspiels am Himmel vor dem Sonnenaufgang liefen mir 3 Rehe in Höhe der Recycling Deponie über den Weg, sie waren schon wieder auf dem Rückweg in das Südpolderland. Kurze stumme Begrüßung, wir betrachteten einander eine Weile und dann zogen sie ganz gemächlich weiter.
Dann gab es die atemberaubende Begegnung mit einem Rudel von 7 Rehen am Fischerhafen. Sie standen oben auf der Deichkrone vor diesem fantastischen Morgenhimmel und ließen mich seelenruhig herankommen. Wussten sie vielleicht, dass ich - ausnahmsweise - keine Kamera bei mir hatte? So durfte ich unsere Begegnung minutenlang auskosten, bevor ich mich zum Weitergehen entschied. Die Rehe blieben noch auf dem Deich und zupften Gras.
Ein magischer Tag, mystische und meine besonderen Zahlen 3 und 7 ... er kann nur wunder-bar werden!
So und jetzt gibt es das zweite Frühstück nach dem Motto: An apple a day keeps the doctor away. Mahlzeit!Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 11:12
Sonntag, 25. März 2007
Sommerzeit "Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht." Theodor Fontane (1819-1898)

Der Hahn hatte brav seine innere Uhr umgestellt und krähte sich um 5:00 Uhr - pardon 6:00 Uhr - die Seele aus dem Leib. Und es wollte sich so gar kein Lichtstrahl am Horizont zeigen ... Hoffe nur, dass er deswegen jetzt nicht in tiefe Depressionen verfallen ist.Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 12:56
Samstag, 24. März 2007
Wort zum Sonntag? Übe niemals Verrat an deinen Träumen, sie könnten als Geschworene im Jüngsten Gericht sitzen.Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 21:04
Mit Herzblut ist dieses Weblog geführt, das spürt man sofort beim Lesen der Texte und Betrachten der Fotos. Kritisch, humorvoll, ein glasklarer Blick fürs Wesentliche verbunden mit tiefer Naturverbundenheit. Eine echte Perle, das filapper! Das Weblog ist ein Teil der Website jassesnee, und wie es zu diesem ungewöhnlichen Namen kam, das verrät der Autor Onno in diesem Interview. Ein herzliches Dankeschön für diese Beiträge, bei denen ich beim Lesen, Gucken und Staunen die Zeit vergesse ...Labels: Lesestoff
Gepostet von Ina (taliX) @ 10:48
Freitag, 23. März 2007
Friday's Flower Power
 Labels: FFP
Gepostet von Ina (taliX) @ 00:20
Donnerstag, 22. März 2007
Kulturelle Ausrede Also, ich habe diese Schachtel mit edlen Tropfen in Nuss nur gekauft, weil es dazu eine Gratis CD mit bedeutenden Werken klassischer Musik gibt. Diese wiederum liegt in der Schachtel, so dass mir zum Schließen meiner musikalisch kulturellen Bildungslücke gar nichts anderes übrig bleibt, als sie zu öffnen und den gesamten Inhalt einer gründlichen Stichprobe zu unterziehen. Ja, doch ... Ohren- und Gaumenschmaus ... passt hervorragend zusammen.Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 22:05
Gelungene Werbung
 Da schmecken die Brötchen doppelt lecker mit diesem Aufdruck auf der Tüte. Ein tolles Beispiel dafür, dass klasse Werbung auch mit kleinen Mitteln möglich ist. Nahtlos braun ... kross und ofenfrisch direkt vom Nachbarn - der Insel-Bäckerei Bethke.Labels: Kommunikation
Gepostet von Ina (taliX) @ 12:56
Mittwoch, 21. März 2007
Krchchch ... krchchch

"Lache, und die Welt lacht mit dir. Schnarche, und du schläfst allein." Anthony Burgess (1917-1993)Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 18:02
Dienstag, 20. März 2007
Genau so - nur ganz anders Ein netter Mensch, aber ein schwieriger Kunde. Das wird mir beim persönlichen Treffen klar. Am Telefon klang die Anfrage ganz einfach: Ich brauche einen Text für einen Flyer. Nichts Ungewöhnliches, schon gar nicht dramatisch. Aber mein Gefühl riet mir nach ein paar gewechselten Sätzen, dass ich den Menschen besser persönlich in Augenschein nehme. Weil das, was er haben will, irgendwie nicht mit der Akustik zusammenpasst, die aus dem Telefonhörer dringt.
Was hat das Bauchgefühl mit dem Job eines Texters zu tun? Eine ganze Menge! Der Text muss zu dem Kunden passen, er muss seine Art widerspiegeln und nicht die des Texters. Spätestens dann, wenn der Kunde seine Produkte oder Dienstleistungen an den Mann oder die Frau bringen will, wird eine mögliche Diskrepanz offensichtlich. Wenn hinter dem locker flockig formulierten Flyer ein schüchterner und keinesfalls schlagfertiger Mitmensch steckt. Das führt nicht nur zu Irritationen, es kann sogar Geschäftsabschlüsse verhindern.
Das Briefing dauert länger. Auf dem Tisch stapeln sich kundeneigene Entwürfe und mitgebrachte Arbeitsproben, er blättert ständig hin und her. Ja, so was gefällt ihm, das dort ist aber auch nicht schlecht. Und wenn ich nun noch seine eigenen Kreationen da geschickt irgendwie unterbringen kann ... Ich trinke meinen Kaffee und überlege. Wir müssen zunächst zum Kern der Sache vordringen. Was will er wem überhaupt mitteilen? Genau das ist der springende Punkt, den er nicht in drei Worten zusammenfassen kann. Ein wenig zerstreut, der Gute. Also nochmal ganz von vorn, ich bin ja ein geduldiger Mensch.
Langsam habe ich es kapiert und eine Idee deutet sich ganz vage im Kopf an. Helle Begeisterung seinerseits. Ja, genau so hat er sich das vorgestellt! O je, von der Idee bis zur Umsetzung sind wir aber noch meilenweit entfernt. Er greift sich einen Prospekt und meint, dass dies doch fast schon hinkommt. Natürlich müsste man den Text etwas umformulieren. Etwas? Ich schlucke. Nein, diese Art Text passt nun überhaupt nicht zu dem Menschen, der vor mir sitzt. Der passte exakt zu dem Kunden, der ihn bekommen hat. Aber jeder Mensch ist anders. O weia, wie ziehe ich ihm diesen Zahn bloß? Ganz einfach über die Zielgruppe. Die ist nun wirklich unterschiedlich wie Tag und Nacht. Und die Argumentation ist einleuchtender als der Hinweis, dass der dort verwendete Tonfall nicht seiner Mentalität entspricht.
Ich gebe noch einen Kaffee aus, während der Kunde weiter in dem Berg von Papier wühlt. Vielleicht gibt es ja noch eine Alternative? Obwohl, meine Idee gefällt ihm doch sehr. Ist vom Ansatz her mal etwas völlig anderes, als man es üblicherweise in der Branche sieht. Ja, genau so! Aber die Art dieses Flyers, die hat ja auch was. Das wäre doch für ihn auch ungewöhnlich und sticht aus der Masse heraus. Ja ... doch es verträgt sich mit der Idee nicht besonders gut. Stimmt schon, wenn er sich das genau überlegt ...
So trinken wir noch einen weiteren Kaffee, und ich lasse ihn erzählen. Über sein Geschäft, was er besonders daran mag, welche Aspekte ihm weniger gefallen. Ich achte auf seinen Sprachgebrauch, auf seine Formulierungen. Mittlerweile rundet sich das Bild, das ich von ihm habe. Und ich bin sicher, dass ich für ihn schon das Richtige formulieren werde. So, als hätte er den Text geschrieben. Denn es wird ja auch „sein“ Text, nur mit meinen Worten. Genau so – nur ganz anders.Labels: Kommunikation
Gepostet von Ina (taliX) @ 11:33
Montag, 19. März 2007
Gans langer Anlauf zum Abheben
 Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 09:24
Ein tolles Angebot Vollmundig angepriesen im Werbebrief zum Abonnieren der Tageszeitung: "... der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet von dort, wo Sie zu Hause sind! ... Wir informieren Sie täglich über aktuelle Geschehnisse in der Welt und ganz besonders vor Ihrer Haustür ..." Flatterte über den Post-Nachsendeantrag ins Haus. Ob ich jetzt die komplette Redaktion zum Umzug nach Norderney bewegen kann?Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 09:06
Sonntag, 18. März 2007
Konkreter formuliert was ich mit meinem Wunsch nach einer "Aufgabe, die mich fordert und fördert" auf der Eingangsseite meine:
Ich suche eine Festanstellung hier auf Norderney, wo ich möglichst viele meiner vorhandenen Qualifikationen und Talente einbringen kann. Das kann eine Stelle im administrativen oder touristischen Bereich sein, wo vielleicht der Aufgabenschwerpunkt in der Verwaltung liegt, aber Kenntnisse im Bereich Marketing und Werbung willkommen sind. Es kann im Gastgeber-Bereich sein, wo neben Rezeptions- und Büroarbeiten auch Ideen zur Umsetzung von eigenen Seminaren und Veranstaltungen in Betracht gezogen werden. Ebenso denkbar ist ein Einsatz in einer Klinik, wo das Angebot für Patienten mit Hilfe zur Selbsthilfe erweitert werden soll (z.B. durch Vorstellung von Hobbys mit Mehrwert, die wertvolle Begleiter auf dem Weg zur Heilung sind).
Klassische Berufsbezeichnungen, die mir dazu einfallen: Sekretärin, Rezeptionistin, Sachbearbeiterin, kaufmännische Angestellte. Doch Sie bekommen darüber hinaus noch eine gute Portion mehr, woraus sich ganz neue Aufgaben entwickeln können.
Natürlich wünsche ich mir diese Aufgabe in einer netten Umgebung mit fröhlichen Menschen, die Spaß an ihrer Arbeit haben und wo ein gesunder Teamgeist herrscht.
Unmöglich? Nun, wünschen kann man sich alles und ich gebe meine Bestellung beim Universum auf - damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Wie sich manches so plötzlich aus heiterem Himmel fügt. Glauben Sie nicht? Auch darüber können wir reden, wenn Ihnen danach ist ;-)Labels: Qualifikation
Gepostet von Ina (taliX) @ 11:58
Samstag, 17. März 2007
Wir trauern um Rusty

"Traurige herzliche Grüße" steht auf dem kleinen Zettel, der in dem Paket lag, was uns erreichte. Es sind noch Spielsachen und Futter drin, die Rusty gehörten. Nie ist es mir so schwer gefallen, ein Paket zu öffnen. Weil ich damit Erinnerungen nicht nur an ihn, sondern auch an alle menschlichen und tierischen Wegbegleiter meines Lebens hochhole, die viel zu früh gegangen sind. Der Schmerz trifft mit aller Wucht.
Rusty war der beste Kumpel von Alex, sie waren gleich alt und hatten eine dicke Männerfreundschaft. Da passte noch nicht mal ein Blatt Papier dazwischen, geschweige denn ein weibliches Wesen. Als wir noch in Köln wohnten, war jeder Samstag Morgen dem gemeinsamen Spaziergang gewidmet, die Burschen tobten wild durch Wälder, Wiesen und Bäche und hatten ihren Spaß. Verdreckt bis über alle Ohren traten wir meist den Heimweg an - egal, Hauptsache die Hunde waren glücklich. Später, als wir im Bergischen Land wohnten, sahen sich die Kumpel nur noch sporadisch, doch das tat ihrer Freundschaft keinen Abbruch. Sie klebten zusammen wie Pech und Schwefel.
Rusty starb letzte Woche in den Armen seiner Besitzer, er hatte ein glückliches und erfülltes Leben. Und doch fehlt er an allen Ecken und Enden, der Abschied kam einfach zu früh und unerwartet. Mich hat die Nachricht umgehauen. Vor allem, weil ich weiß, dass mein "Großer" auch alt geworden ist. Er hat in den letzten Monaten schon abgebaut, daran kann ich nicht mehr vorbeigucken.

Rusty, wir vermissen dich und du hast auf ewig einen Platz in unseren Herzen. Ich danke den Besitzern, dass sie mir die Fotos zur Verfügung gestellt haben.Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 12:58
Freitag, 16. März 2007
Friday's Flower Power
 Labels: FFP
Gepostet von Ina (taliX) @ 10:43
Donnerstag, 15. März 2007
Morgens um 7 ... ist die Welt noch in Ordnung - schrieb Eric Malpass.
Tja, aber um halb 7 eben noch nicht, wenn man als Besuch nach schönen Tagen auf Norderney die Insel wieder verlassen muss.

Auch mir war es etwas wehmütig ums Herz, als ich die Abfahrt der Fähre an der Mole beobachtete. Da bleibt nur ein Winken, ein dickes "Dankeschön" und der Wunsch: "Gute Heimreise und komm bald wieder!"


Noch ein tiefer Seufzer und die Gewissheit gepaart mit Vorfreude: Ein Schiff wird kommen und lieben Besuch mitbringen - dauert auch gar nicht mehr so lange ... Ach, wie schön!Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 15:44
Mittwoch, 14. März 2007
Fahndungsmeldung

allerdings ohne Erfolg. Wir konnten zwar noch sachdienliche Hinweise geben, dass wir sie kurz vor ihrem Abtauchen noch vom Weststrand aus gesehen haben, doch wohin sie verschwunden ist, wussten wir nur ungefähr. So schräg rechts neben Juist. Aber sehr auffällig in rot gewandet, sie müsste also auffindbar sein. Warten wir einfach noch ein paar Stunden, sie wird schon wieder auftauchen ...
 Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 11:05
Montag, 12. März 2007
Grünkohl wächst auf Bäumen könnte man meinen ... Ja, auch in Köln gibt es Verblüffendes zu entdecken.

Es war ein schönes Wochenende im Kreise lieber Menschen, hatte auch ein bisschen was von einem Weltenbummler-Treffen. Ein Paar war in Australien, eine Frau kam aus Spanien zurück und ich vertrat den heimischen Norden. So gab es also viel Gesprächsstoff, die Zeit verging wie im Flug und ich konnte leider nicht alle Menschen persönlich treffen, die ich gern gesehen hätte.
Anlass des Treffens war ein Geburtstag. Nun denn ... wer kommt mich denn zu meinem Geburtstag im Winter auf der Insel besuchen? Na, da bin ich aber mal gespannt ... ;-)Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 10:41
Donnerstag, 8. März 2007
Flower Power

... schon heute, morgen fällt aus, zählt aber für Friday's Flower Power (FFP) mit ;-)Labels: FFP
Gepostet von Ina (taliX) @ 16:25
Mein Kopf passt nicht zu mir und das schon seit Wochen. Weil diese "Frisur" - och, Seitenscheitel ist doch auch ganz nett - eben keine Frisur ist. Eher ein fransiges Trauerspiel, das ich draußen am liebsten unter einer Mütze verstecke. Die Frisur ist flexibel, da kann man doch mit Gel eine Menge draus machen ... ähem ... ja, Fransen in alle Richtungen abstehen lassen und das Ganze dann trendy nennen. Sieht schlimmer aus als ein frisch explodiertes Rosettenmeerschweinchen, aber eben nicht nach Frisur. Das ist so grottenschlecht, dass man das noch nicht mal mehr "bieder", "altbacken" oder "konservativ" nennen kann.
Unter diesen Fransen schaut mir ein Gesicht entgegen, das wirklich alt aussieht angesichts der Misere oberhalb der gerunzelten Stirnpartie. Ist schon erstaunlich, wie sich die Mimik einer nicht vorhandenen Frisur anpasst ...
Zum Glück hat das Trauerspiel bald ein Ende, ich habe den neuen Kopf schon in Auftrag gegeben. Beim weltbesten Friseur meines Universums. Da weiß ich, was ich kriege, nämlich den Wiedererkennungswert meines persönlichen Selbst. Wo man sich dann auch vorstellen kann, dass dieser Kopf mit einem frechen und pfiffigen Haarschnitt auch frische kreative Ideen produzieren kann. Meinem aktuellen Spiegelbild fehlt dazu momentan nämlich jegliche Fantasie und es murmelt höchstens: Setz die Mütze auf!Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 11:19
Mittwoch, 7. März 2007
Ich muss mich outen als der freundliche junge Mann diese Handbewegung macht ... Platzkarte für das Auto auf der Fähre - kein Problem. Kennzeichen ist klar - ich bin von hier. Mein Gesicht hat er bestimmt auch schon mal gesehen. Er tippt schnell die Beförderungspreise ein - das wird jetzt etwas heikel ... Und dann kommt sie, die unvermeidliche Handbewegung: Die Norderney-Card, bitte!
Schade eigentlich ... ich habe nämlich noch keine. Denn ich bin noch nicht mindestens ein halbes Jahr auf der Insel. Erst dann kann ich eine beantragen - und nach Erhalt auch die günstigen Preise in Anspruch nehmen. So muss ich voll blechen, weil ich noch keine richtige Insulanerin bin. Echt peinlich ...Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 14:26
Dienstag, 6. März 2007
Tausendmal frittiert ... tausendmal is nix passiert. Doch die Statistik scheint zu stimmen, dass sich die meisten Unfälle im Haushalt zutragen. Da wurde doch einer der Calamares in der Pfanne verrückt und sprang mir ins Auge. Dank an meinen Schutzengel, der das Augenlid noch rechtzeitig runtergeklappt hat. Sonst wäre es ganz dumm ins Auge gegangen ...
Es ist dieses trügerische Gefühl der Sicherheit, dass nichts Überraschendes passieren kann. Weil ich das schon immer so gemacht habe, jeden Handgriff im Schlaf beherrsche, den Ablauf aus dem Effeff kenne ... Routine eben. Welch eine Illusion! Passieren kann es nur dann, wenn ich nicht achtsam bin in jedem Augenblick. Routine lässt die Achtsamkeit schlummern - bis sie durch ein überraschendes Ereignis geweckt wird. Und genau das kann dumm ins Auge gehen - im wörtlichen wie im übertragenden Sinn.Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 20:26
MÖVVENPICKnick
 Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 19:21
Montag, 5. März 2007
Bonjour … Tristesse! murmele ich vor mich hin, als sie unerwartet im Türrahmen steht. Beim zweiten Blick überlege ich, wie sie ihr Domizil in einem heiteren Himmel haben kann, aus dem sie gerade mal wieder hereinschneit. Der Grund ihres Besuchs sind fadenscheinige Ausreden, dementsprechend sieht sie auch aus. Blass, unscheinbar – eine graue Maus.
Sie reicht mir die Hand, doch ich übersehe das geflissentlich. Kenne ich schon, sie will mich nur runterziehen, da entwickelt sie ungeahnte Kräfte. Denn sie hat es am liebsten, wenn ich am Boden liege und sie mich als Fußabtreter benutzen kann. Muss ich nicht haben, nicht heute und nicht hier.
Ein Blick auf ihr Gepäck verrät mir, dass sie plant, länger bei mir zu bleiben. Das riecht gar nach einem kompletten Einzug, sie will sich anscheinend richtig breit machen. Doch bevor ich ihr die Tür vor der Nase zuschlagen kann, hat sie bereits den Fuß drin – so schnell kann ich gar nicht gucken.
Ihre Muffigkeit raubt mir den Atem, mein Herz klopft melodramatisch den Takt des Trauermarsches, als sie an mir vorbeizieht. Ich senke den Blick. Wenn ich dieses Elend länger betrachte, breche ich noch in Tränen aus. Das liegt am Bazillus, den sie verbreitet – allein endloses Heulen mindert den Druck auf die Tränendrüsen.
Sie versprüht das Parfüm Melancholie durch den Raum, malt alles in schwarz und lädt spontan sämtliche Sorgen, Befürchtungen und Ängste zu einer Party ein. Wenn ich mich schon deprimiert fühle, dann wenigstens in bester Gesellschaft. Meucheln und Morden ist deren Lieblingsbeschäftigung. Den Funken Optimismus haben sie gerade ausgelöscht, die Heiterkeit wird im Keim erstickt.
Da regt sich plötzlich die Wut in mir: „So nicht!“ Ich könnte die ganze Baggage im Alkohol ertränken! Doch die leise Stimme der Vernunft mahnt: „Lass es, das ist nur eine Illusion. Du weißt, dass sie heimlich mit ihm verbrüdert sind, spätestens morgen wirst du den Versuch bereuen und sie quälen dich noch mehr.“ Warum muss die Vernunft immer Recht haben? Hat sie bereits mit dem schwermütigen Seufzer paktiert, der sich meiner Brust entringt?
In dem Moment, als mich die Verzweiflung anspringen will, sehe ich einen klitzekleinen Lichtstrahl durch das Fenster blinzeln. In seiner Neugier will er wissen, was sich hier hinter der trüben Scheibe abspielt. Er kitzelt mich so heftig in der Nase, dass ich niesen muss. Jawohl, ja! Und husten werde ich dem Pack auch noch was! Bevor sie noch wissen, wie ihnen geschieht, schnappe ich beim Hinauslaufen meine Jacke vom Haken und lasse die Tür krachend ins Schloss fallen.
Der Sonnenstrahl hat seine Geschwister mitgebracht, gemeinsam locken sie mich weiter fort ins Freie. Tut das gut! Frische Luft füllt meine Lungen, die Augen freuen sich an den Farben, mein Herz beginnt zu singen und schlägt gleichzeitig einen flotten Takt. Die Füße tänzeln leicht über den Boden, die gute Laune gesellt sich zu mir.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang kehre ich beschwingt zurück. Schon von weitem sehe ich, dass die Tristesse samt ihrem Gefolge zu einem hastigen Aufbruch gedrängt hat. Ohne die Hauptperson ist es ihnen zu langweilig, sie öden sich nur gegenseitig an.
"Au revoir" fällt mir so spontan ein … doch halt, nee … auf ein baldiges Wiedersehen kann ich gut verzichten. Also nochmal gekramt in den drei französischen Vokabeln, die meine grauen Zellen irgendwo abgespeichert haben. Ach ja … da habe ich es ja … „Adieu, Tristesse!“Labels: Geschichten
Gepostet von Ina (taliX) @ 10:47
Splash ... you've got sEa-Mail!

Nachtrag: Wir bitten, die durch die Sandware automatisch generierte deutsche Übersetzung "Sie Flasche haben Post!" zu entschuldigen, da sich dieses Programm noch in der Beta-Phase befindet.Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 00:57
Sonntag, 4. März 2007
Mehr Meer Der heutige Themenabend beim Sender arte ist dem Meer gewidmet. Besonders spannend ist die Dokumentation ab 22.35 Uhr, auf die ich mich freue.
Das war jetzt aus der Rubrik "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil." Denn ich saß gestern Abend bereits vor dem Fernseher und wollte es genießen. Obwohl in der Programmzeitung So und nicht Sa stand. Hat aber den Vorteil, dass ich diesen Tipp jetzt flächendeckend verbreiten kann ;-)Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 12:46
Samstag, 3. März 2007
Nie wieder werde ich auch nur ansatzweise über die Post und ihren Paketzustelldienst meckern, im Gegenteil, ich muss sie sogar dafür loben, dass sie ihren Beförderungsauftrag sehr ernst nimmt. Seit gestern weiß ich nämlich, dass eine Paketzustellung auf eine Insel bei einem anderen Dienstleister unter die Rubrik fällt "Schaun mer mal, wann ..." Wahrscheinlich erst dann, wenn sich genügend Pakete auf dem Festland angesammelt haben, dass sich ein Transport auf die Insel lohnt. Wie schön, dass ich im Internet verfolgen darf, wie mein bestelltes Paket gestern Morgen 6:30 Uhr im Lager in Brinkum aufgenommen wurde und dort schlummert ... *grmpf*Labels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 11:50
Freitag, 2. März 2007
Friday's Flower Power
 Labels: FFP
Gepostet von Ina (taliX) @ 14:12
Schnipp schnapp ... damit durchschneide ich feierlich das Band zur neuen Website Kreativ sein auf Norderney - wo sonst?! Ich freue mich, wenn ich einige Leser persönlich begrüßen darf zu einem kreativen Austausch.
Gepostet von Ina (taliX) @ 00:33
Donnerstag, 1. März 2007
März 2007

In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst. Aurelius AugustinusLabels: Gedanken
Gepostet von Ina (taliX) @ 13:39
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