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Samstag, 30. Juni 2007

Meine Stimme


hat er sicher - mein Postbote. Wozu diese Aktion der Deutschen Post letztendlich sein soll, ist mir egal. Aber meine Stimme gebe ich auf jeden Fall ab. Vorrangig für meinen Postboten, aber auch für all seine Kollegen/innen, die eine zuverlässige Dienstleistung erbringen. Denn ich finde, das ist keine Selbstverständlichkeit. Da kann man ruhig mal laut "Danke!" sagen, am besten im persönlichen Gespräch.



Freitag, 29. Juni 2007

Friday's Flower Power


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Dienstag, 26. Juni 2007

Ausgeflckrt


Es ist so gekommen, wie ich es befürchtet habe: Viele deutsche Mitglieder haben die Foto-Community verlassen und sich bei anderen Anbietern niedergelassen. Auch nicht gemeinsam bei einem Provider, sondern verstreut bei diversen Diensten. Tja, und eine aufgesplittete Community ist eben nicht mehr das, was mir persönlich die Freude bei flickr gemacht hat. So werde ich mich dort auch vom Acker machen. Alles hat seine Zeit - bis es sich ausgeflckrt hat.

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Was wäre, wenn ...


habe ich mich gestern gefragt, nachdem ich festgestellt habe, dass alle meine Webseiten nicht erreichbar sind. Was wäre, wenn es nicht nur ein vorübergehendes Problem beim Provider ist? Wenn die Webseiten tatsächlich irgendwo im Orbit verschütt gegangen und nicht mehr reproduzierbar sind. Tja, was wäre dann wirklich? Mit dem Gedanken bin ich aller Gemütsruhe in seeligen Schlaf letzte Nacht gefallen. Es hat mich also keineswegs in Panik versetzt. Heute Morgen dachte ich so für mich: "Wenn es denn so wäre, geht mein Leben trotzdem weiter." Und dieses Gefühl finde ich außerordentlich beruhigend.

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Freitag, 22. Juni 2007

Friday's Flower Power


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Donnerstag, 21. Juni 2007

Der Übeltäter


hatte sich wirklich gut getarnt, letztlich bin ich ihm nur durch einen Zufall auf die Schliche gekommen. Wobei es ja keine Zufälle gibt - nennen wir es mal besondere Aufmerksamkeit. Auch nach dem Defragmentieren der Festplatte stürzte der PC immer wieder ab, die Macken wurden immer schlimmer. "Zufällig" fiel mir irgendwann auf, dass er die Kamera ständig als neue Hardware erkannte, wenn ich mal wieder Fotos überspielte. Seltsam, war nichts Neues, lief seit Jahr und Tag einwandfrei, aber die Fehlermeldung machte mich stutzig. Ich habe den Umweg gewählt und die Chipkarte aus dem Fotoapparat genommen und die Fotos über den Kartenleser eingespielt - trotzdem brach das System öfter zusammen.

Seltsam, seltsam ... Bis ich mal das Überspielkabel der Kamera aus dem USB-Anschluss gezogen habe und weiterhin die Fotos per Chip überspielt habe. Es ist kaum zu glauben, aber seitdem läuft der PC wieder wie ein "Dilldöppchen" (wie man in Köln so sagt). Es lag also an einem kleinen Kabel ... kleiner Übeltäter - große Wirkung. Damit das EDV-Leben ja nicht langweilig wird *grmpf*.



Mittwoch, 20. Juni 2007

Rechte Schreibung? Von wegen mit links!


... das wusste bereits Heinz Erhardt. Lebte er heute noch, hätte er bestimmt noch mehr Spaß mit der reformierten Reform der deutschen Rechtschreibung ...

"Delfine schwimmen schnell und leis
(man schreibt sie mit »ph« ich weiß
doch schreibt man ja auch Tele»f«on,
und das bereits seit langem schon) –
sie schwimmen (wie gesagt mit »f«) –
sie schwimmen – vorn ihr alter Scheff
(wir schreiben schließlich auch »Schofför«) –
sie schwimmen also durch das Meer.

Was heißt durchs »Meer«? – Sogar durch »Meere«!
Und manche altgediente Mähre,
wie überhaupt so manches Ferd
(mit »V« wär es total verkehrt)
glaubt, es sei wie ein Delphien!
(Das zweite »e« ist schlecht für ihn.)

Orthogravieh – das sieht man hier –
ist nicht ganz leicht für Mensch und Tier!"



Sonntag, 17. Juni 2007

Mehr als nur Spielerei


ist das Bearbeiten von Fotos zu einem ungewöhnlichen Blickfänger. Besonders wenn es um Motive geht, die zu Werbezwecken genutzt werden sollen. Viele Anbieter werben mit demselben Motiv, hier gilt es eine ungewohnte Perspektive zu finden. Dem Betrachter und (potenziellen) Kunden etwas Neues zu bieten, sich als Anbieter aus der Menge abzuheben mit frischen Ideen. Warum also nicht über gewohnte Motive, die ungewöhnlich präsentiert werden? Die grafische Bearbeitung ist nur eine Möglichkeit - aber eine sehr wirkungsvolle.

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Mal was anderes




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Samstag, 16. Juni 2007

Es geht ums Prinzip


... wie immer. Und es ist erstaunlich und erschreckend, wie sich Energie zusammenballt, im Laufe der Zeit eine Eigendynamik entwickelt, völlig unvorhergesehene Ausmaße annimmt und sogar Zerstörung anrichten kann - wo das doch anfangs gar nicht gewollt war. Mir gefällt das ganz und gar nicht, was da zur Zeit in der Fotocommunity flickr läuft und damit das ganze Web infiziert. Denn es tobt ein Kampf, der scheinbar mit "friedlichen" Mitteln geführt wird, dennoch so viel Brutalität enthält, dass es mir schlecht wird. Und genau darauf habe ich keinen Bock. Was das Prinzip angeht: Ich nehme mir das Recht und die Freiheit zu entscheiden, ob ich die Zensurbestimmung dort annehme oder ob ich einfach gehe. Nicht mehr und nicht weniger. Aber ich oute mich als "Kriegsdienstverweigerer", denn genau so empfinde ich es zur Zeit, dass da ein Krieg tobt. Und stell dir vor, ich gehe da nicht hin. Ich verwende meine Zeit und Energie für andere - erfreuliche - Dinge.

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Freitag, 15. Juni 2007

Friday's Flower Power


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Donnerstag, 14. Juni 2007

Brettig


Also, ich hätte ja steif und fest behauptet, dass das Wort eine Schöpfung kreativer Werbeköpfe ist, denn genau aus der Ecke irritiert es mich seit einiger Zeit im TV-Spot. Jetzt kann ich brettig und fest behaupten, dass es schon länger existiert, denn selbst Herr Duden kennt es - den habe ich nämlich eben befragt. Was bei mir trotzdem allerhand Fragen aufwirft: Wird Sahne ab sofort brettig geschlagen? Werde ich mich darauf verbrettern, dass mir das Wort überhaupt nicht gefällt? Was mache ich, wenn ich mal durch die Gegend brettere, werden dann meine Gelenke brettig? Ach menno, den einzigen Pluspunkt den ich momentan sehe, ist die Entschärfung im vulgären Sprachgebrauch, "dass Männer ein Brett kriegen können" - das klingt dann wenigstens jugendfrei.

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Montag, 11. Juni 2007

Bedrohte Wörter


in der deutschen Sprache, der Wettbewerb ist entschieden: Kleinod liegt auf dem ersten Platz. Für ein Gerücht halte ich jedoch, dass der Heiermann nur im norddeutschen Raum gebräuchlich war. Wenn mich nicht alles täuscht, wird er heute auch noch munter im Rheinland verwendet, wobei er sich eben der Euro-Währung angepasst hat.

Mir gefällt die Idee, bedrohte Wörter zu sammeln, mittlerweile gibt es sogar ein Lexikon dazu. Und wo wir schon einmal dabei sind: Auch wir werden älter ... äh ... Spießer. Die untrüglichen Anzeichen dafür läppern sich allmählich zusammen *seufz*

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Sieh mal an ...




Vice versa

Ein Hase sitzt auf einer Wiese,
des Glaubens, niemand sähe diese.

Doch, im Besitze eines Zeißes,
betrachtet voll gehaltnen Fleißes

vom vis-à-vis gelegnen Berg
ein Mensch den kleinen Löffelzwerg.

Ihn aber blickt hinwiederum
ein Gott von fern an, mild und stumm.


Christian Morgenstern

Pssst ... dieses Kaninchen ist ein getarnter Hase ...



Sonntag, 10. Juni 2007

Gans viel Mühe geben ....




trotzdem muss man ab und zu Federn lassen ...


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Samstag, 9. Juni 2007

Ein Schweizer Käse


ist ein richtig massives Gebilde gegen die fragmentierte Festplatte meines Computers - musste ich vorgestern feststellen. Die Defragmentierung hat knapp 12 Stunden gedauert, und ganz zerknirscht gelobe ich mal wieder Besserung, häufiger "aufzuräumen". Aber wie das so ist mit den guten Vorsätzen, gerade beim PC werden sie erst dann umgesetzt, wenn's wirklich eng wird. Da müssen schon massive Probleme her, wenn der zarte Wink mit den "verlorenen Indexketten" nicht ausreicht. Noch schnurrt er nicht so rund, wie ich mir das wünsche und es bleibt noch einiges zu tun. So ernst, wie es aussieht, kann ich es auch nicht mehr aufschieben auf die Zeit, wo ich "überhaupt nichts zu tun habe und mir furchtbar langweilig ist". Denn diese Phase werde ich nie erreichen.

Große Festplatten sind verführerisch und trüben den Blick nach dem Motto: "Da ist ja noch so viel Platz drauf ...". Ganz ehrlich, es sammelt sich unglaublich viel Schrott an - schneller, als einem lieb ist.



Freitag, 8. Juni 2007

Friday's Flower Power


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Mittwoch, 6. Juni 2007

Ein Klassiker




Das Fräulein stand am Meere
Und seufzte lang und bang,
Es rührte sie so sehre
der Sonnenuntergang.

Mein Fräulein! sein Sie munter,
Das ist ein altes Stück;
Hier vorne geht sie unter
und kehrt von hinten zurück.


Heinrich Heine

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Dienstag, 5. Juni 2007

Norderney lässt grüßen


Werbung für die Insel mal anders - und sie erreicht auf dem Postweg viele neugierige Augen. Statt in Packpapier habe ich mein Päckchen in die Norderneyer Rundschau eingewickelt. Es hätte auch die Badezeitung sein können. Beim nächsten Mal werde ich wohl den Bilderbogen aus dem Gastgeberverzeichnis verwenden, das ist ein echter Hingucker. Doch selbst bei herkömmlichem Packpapier kann man noch Motive oder Postkarten aufkleben. Vielleicht noch eine Bemerkung draufschreiben: Inklusive einer frischen Brise von Norderney!

Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt, wie man aus normaler Post einen Werbeträger machen kann. Die schon auf dem Versandweg neugierige Blicke auf sich zieht und bei dem ein oder anderen das Fernweh weckt und einen Impuls für einen Besuch auf Norderney gibt.

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Montag, 4. Juni 2007

Freundschaft


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Samstag, 2. Juni 2007

Krass


Der Skandal um die niederländische Spielshow zur Auslosung von Organen war und ist perfekt. Selbst wenn man aufatmet, dass das Ganze nur eine Inszenierung war ... ein bitterer Nachgeschmack bleibt doch, dass man Menschen derart heftig aufrütteln muss, indem man vermeintlich ethische Grenzen überschreitet. Warum ist Organ-Spende heute immer noch ein Tabu-Thema? Muss der Spender-Ausweis wirklich erst gesetzlich "verordnet" werden? Sollte es vielleicht drastisch gehandhabt werden, dass nur derjenige im Notfall auf die Warteliste aufgenommen wird, der selbst bereit ist, seine Organe im Todesfall zu spenden? Wenn ich mir einfach vor Augen halte, dass es mich überall und jederzeit treffen kann - sowohl als Empfänger als auch als Spender ... da gibt es für mich überhaupt kein Zögern und Zaudern.

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Freitag, 1. Juni 2007

Juni 2007




"Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken."
Johann Wolfgang von Goethe

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