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Donnerstag, 31. Januar 2008

ge-fühltes anatomisches Chaos


Hochmut kommt vor dem Fall, Demut im Heilungsprozess.
gestürzt, gestaucht, geprellt, gerissen, geknackst, gezerrt, gelitten, geweint, geheult, geschluchzt, gejammert, gewinselt, gejault, geschrien, gebrüllt, gehandicapt, gestöhnt, geseufzt, gequält ...
Die rechte Körperseite ist von der Schulter bis zum Becken arg lädiert. Laute Aufschreie nach jedem ungewollten Niesen, Husten - da scheint mindestens eine Rippe angeknackst zu sein. Und nein, das ist keine neue Werbung für ein unglaublich anregendes Haar-Shampoo, was da akustisch aus meinem Badezimmer dringt ...

Ein unfreiwilliger Lernprozess der eigenen Anatomie, welche Körperteile, Muskeln, Sehnen, Fasern usw. in welchem Bewegungsablauf involviert sind. Schmerzhafte Lektion, aber die sitzt. Und erinnert nachdrücklich daran, dass es eben nicht selbstverständlich ist, sich schmerzfrei und uneingeschränkt bewegen zu können.

Bin dankbar für jeden winzigen Fortschritt in der Genesung, der ein Stückchen Schmerz nimmt. Und habe einen alten Bekannten zu meinem besten Freund erklärt: Franz Branntwein ...

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Sonntag, 27. Januar 2008

Ansichtssache


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Samstag, 26. Januar 2008

Der alte Herr


wird wunderlich ...



Mein Großer entwickelt neue Ticks im fortgeschrittenen Alter, manche sind recht liebenswert. Wollte er früher von richtigem Knuddeln partout nichts wissen, so kommt er nun häufiger von selbst an, um die Kraulerchen einzufordern. Er will betüddelt werden.

Beim Fressen steht er nun in erbarmungswürdig gebeugter Haltung vor seinem Napf, bis ich mich herablasse und ihm den Napf in angenehmer Höhe präsentiere. Erst dann nimmt er langsam Bissen für Bissen auf. Er könnte sehr wohl noch selbstständig fressen, doch diese Art der "Fütterung" gefällt ihm. Weil er die volle Aufmerksamkeit bekommt. Wenn ich ironisch noch ein paar Kommentare einflechte wie "Ein Häppchen für Alex, ein Häppchen für Ninja ...", schaut er mich grinsend an. Die nächste Stufe wäre noch, dass ich ihm auf den Rücken klopfe, bis er brav sein Bäuerchen gemacht hat ...

Er sucht auffällig oft meine Nähe und Aufmerksamkeit. Und ich glaube, er weiß warum. Weil unsere gemeinsame Zeit nicht ewig dauert. Knapp 13 Jahre ist er nun an meiner Seite und ein Teil von mir. Auch ich bin älter geworden, doch in unseren Herzen bleiben wir wohl ewig Jungspunde und kleine Revoluzzer. Und die Formen der "Rebellion" nehmen halt andere Ausdrucksformen an - es sind diese wunderlichen Ticks und Macken.

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Freitag, 25. Januar 2008

Glücksmomente


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Mittwoch, 23. Januar 2008

Dufte!


kann ich nur sagen, dieses Werbegeschenk begeistert mich wirklich. Ein Duftkalender, der jeden Monat ein neues Aroma in Wort, Bild und Duft präsentiert. So fängt jeder Tag im Januar mit einer Prise Vanille an, deren Aroma sich durch kurzes Reiben über das Blatt entfaltet. Ein äußerst nützliches Werbegeschenk mit Langzeitfaktor und hohem Erinnerungswert. Klasse Idee für eine anregende Kommunikation mit Sinn(eswahrnehmungen).

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Dienstag, 22. Januar 2008

Das Freitags-Duell


Es findet freitags statt - nicht wöchentlich, aber dennoch regelmäßig. Wir treffen uns am gewohnten Ort. Eigentlich müsste das Duell im Morgengrauen zwischen Nebelfetzen stattfinden - doch da hat der Supermarkt noch geschlossen. Also haben wir uns unausgesprochen auf eine Zeit um 12.00 Uhr herum geeinigt. High Noon.

Sie ist bereits da, dreht mir halbseitig den Rücken zu - doch ich weiß, dass sie meine Ankunft aus den Augenwinkeln registriert. Ich strecke mich zu meiner imposanten Größe von 1,62 m und atme tief durch. Langsam setze ich einen Fuß vor den anderen, lässig lasse ich meinen Einkaufswagen auf der linken Seite des Ganges ausrollen. Dann habe ich das Regal erreicht. Ich lasse sie nicht aus den Augen.

Da, eine Handbewegung - sie greift nach der Rolle mit den Plastiktüten, rollt einen Beutel ab und zieht ihn mit aufreizender Bewegung aus der Perforation. Dann hebt sie langsam die rechte Hand, befeuchtet Daumen und Zeigefinger mit der Zungenspitze und zwirbelt die Tüte auseinander. Dabei blickt sie mich provozierend an.

Mein Blick hält ihrem stand. Meine Miene ist das reinste Pokerface, kein Muskel bewegt sich in meinem Gesicht. Mein Atem geht ruhig und gleichmäßig. Dann streckt sie die Hand nach der Plastikbox im Regal aus, öffnet die Klappe. Fragend hebe ich eine Augenbraue, ich sehe, dass sie unmerklich einen Augenblick zusammenzuckt. Ha! Sie zögert einen Moment. Dann reckt sie ihr Kinn trotzig in die Höhe und will mit der Hand in die Box greifen.

Jetzt! "Würden Sie bitte die Brötchenzange benutzen?", frage ich höflich. Nicht übermäßig laut, aber dennoch kann es durch die gezielte Artikulation von den umstehenden anwesenden Personen klar und deutlich wahrgenommen werden. Das Lächeln spare ich mir, es gibt keinen Anlass dafür. "Aber ich ...", klingt es mit dem Versuch eines Einwandes an mein Ohr. Keine Chance - mein eisiger Blick erstickt den Rest des Satzes. Fast könnte man meinen, dass wir jetzt an einer Gefriertruhe stehen. Ich trete einen Schritt näher. Sie überragt mich um Haupteslänge, doch das ist mir egal.

Sie blickt mich an und weiß in diesem Moment, dass sie verloren hat. Zähneknirschend packt sie die Brötchenzange. Sie hat noch nie gewonnen. Ich weiß gar nicht, warum sie sich das jedes Mal antut. Aber ein Ausweichen auf eine andere Zeit würde ihre Niederlage wahrscheinlich komplett besiegeln.

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Montag, 21. Januar 2008

Ich bin eine Nummer


in einem Verwaltungsakt. Wer kennt das nicht? Doch meine Nummer endet mit 0815. Und das ungute Gefühl hat sich bestätigt, dass ich ebenso behandelt werde ...

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Sonntag, 20. Januar 2008

Ansichtssache


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Samstag, 19. Januar 2008

aha ... ?!


Sie wissen, wir leben im Zeitalter der Abkürzungen. Ehe ist die Kurzform für lateinische "errare humanum est" ("Irren ist menschlich").
Robert Lembke



Freitag, 18. Januar 2008

Glücksmomente


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Donnerstag, 17. Januar 2008

Zu vermieten - Teil 5


Darf’s ein bisschen mehr sein?

Überraschen Sie Ihre Gäste mit Angeboten, die über die reine Ferienunterkunft hinausgehen und Aspekte eines Erlebnisurlaubs bieten. Schnüren Sie attraktive Pakete, die je nach Jahreszeit besonders interessant sind, wie z.B. ein Erholungsurlaub im Winter. Eine Offerte wie „4 Nächte bleiben, nur 3 bezahlen“ ist interessant, doch darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten für zusätzliche Anreize.

Was können Sie selbst gestalten oder organisieren? Da wäre zum Beispiel ein gemütlicher Klönschnack bei einer Tasse Tee oder einem Essen, in dem regionale Spezialitäten vorgestellt werden. Geben Sie Ihre besten traditionellen Rezepte preis. Oder ein kleiner Sprachkurs „Plattdüütsch“ in Kombination mit einem Lese-/Vortragsabend von Döntjes. Bieten Sie Leihfahrräder an. Geführte Spaziergänge und Wanderungen zu den schönsten Punkten der Insel. Oder ein Streifzug durchs Watt mit seinem vielfältigen Lebensraum. Sie räuchern Fisch selbst und/oder können richtig gut Granat pulen? Laden Sie doch dazu ein! Manchmal sind es Dinge, die für Sie völlig selbstverständlich, für den Gast aber ein echtes Erlebnis sind.

Greifen Sie auf das reichhaltige Angebot anderer örtlicher Dienstleister zurück, um gemeinsam ein interessantes Erlebnispaket zu schnüren: Unterkunft PLUS … ein Aufenthalt im bade:haus, Besuch einer attraktiven Veranstaltung, historische Stadtführung, (Mini)Golf-Turnier, Ausritt am Strand, kreativer Workshop wie Malen, Gestalten, Schreiben, Fotografieren, Fremdsprachenkurs, Erlangung eines Sportabzeichens, Teilnahme beim Boßeln, Kurs im Surfen, Kiten, romantisches Candle-Light-Dinner usw. Beim Austausch mit anderen Anbietern entstehen so viele Ideen, manchmal sogar überraschend Neues.

Gemeinsam geht es leichter und macht mehr möglich, als ein Einzelner schaffen kann. Deswegen ist die Vernetzung so wichtig. Schauen Sie sich bei den örtlichen Dienstleistern um und treten Sie in den Dialog, um gemeinsam neue Anreize für einen Erlebnisurlaub zu schaffen. Werden Sie selbst Mitglied in kostenfreien Portalen, wie z.B. das Ney-Portal oder die Norderney-Adressen, um das Netz weiter auszubauen und zu stärken.

Machen Sie Ihren Gästen unverbindliche Vorschläge für die Freizeitgestaltung, indem Sie eine Informationsmappe erstellen, in der z.B. auch Flyer oder Broschüren der örtlichen Anbieter enthalten sind. Und geben Sie ihnen in Ihrem Gäste-Fragebogen die Möglichkeit, weitere Anregungen einzutragen, wo sie vielleicht ein Angebot vermisst haben und was man neu aufnehmen sollte.

Es ist das kleine bisschen „Mehr“, das den Unterschied macht und eine große Wirkung zeigt.

Mit dieser Folge endet die Serie „Zu vermieten“. Die einzelnen Teile finden Sie unter nachfolgenden Links. Wenn Sie alles komplett in einem Dokument haben möchten, schicken Sie mir bitte eine E-Mail, dann stelle ich Ihnen die Serie als PDF-Datei zur Verfügung. Brauchen Sie noch zusätzliche Ideen? Die habe ich reichlich, Sie können mich gern ansprechen.

Teil 1 - Fotos
Teil 2 - Texte
Teil 3 - Anzeigen, Hausprospekte ...
Teil 4 - Internet
Teil 5 - Darf's ein bisschen mehr sein?

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Dienstag, 15. Januar 2008

Zeitfresser EDV


Ein unersättlicher Dieb, der sich bei mir stets unter dem Deckmäntelchen einer Idee anschleicht. Ja, ich hatte da mal wieder eine spontane Eingebung, wo ich glaubte, sie auf die Schnelle umsetzen zu können. Der Anfang war auch zügig gemacht, bis ich auf die technologische Hürde eines mir unvertrauten Gebietes stieß. Also erst mal reingeschnuppert, ob sich mir diese Materie auf Anhieb erschließt, denn ich habe keine Berührungsängste - meine Neugier ist doch größer ...

Nee, so einfach ist es doch nicht, da müsste ich mich richtig reinfuchsen mit allem Drum und Dran. Na gut, ich kann mal ein bisschen was ausprobieren und rumspielen. Ein Blick auf die Uhr: Mittlerweile sind 3 Stunden vergangen und ich bin der Umsetzung meiner spontanen Idee zwar minimal näher gerückt, aber es ist nicht absehbar, wie viel Zeit es mich kosten wird, bis alles so ist, wie ich mir das vorstelle.

Stopp! Finger von der Tastatur und den Ehrgeiz mal am Schlafittchen gepackt. Ist die ursprüngliche Idee wirklich diesen Aufwand wert? Habe ich dem Zeitdieb gerade Tür und Tor geöffnet, um sich ungeniert meiner wertvollsten Ressource zu bedienen?

Es ist genug, 3 Stunden habe ich genutzt, um mich mal in einer für mich neuen Thematik grob zu orientieren, aber die Umsetzung der Idee ist nicht lebensnotwendig. Punkt. Abgehakt. Mit dem guten Gefühl, dass es mir immer besser gelingt, den vielen Zeitdieben ihre Tarnung zu entreißen und mein wertvollstes Hab und Gut gegen ihren Zugriff zu sichern.

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Montag, 14. Januar 2008

Aufs Kreuz gelegt


Rücklings in den Dreck gefallen. Mit Karacho, ohne Ansage. Tut weh. Weitaus schmerzhafter ist die Erkenntnis, dass ich sowas von ungelenkig bin. Doch am schlimmsten schmerzt dieses kleine Teufelchen, das hämisch grinst, mir dauernd mit spitzem Finger auf den Brustkorb piekst und fragt: "Warst du jemals gelenkig?" Aua.

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Sonntag, 13. Januar 2008

Ansichtssache


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Samstag, 12. Januar 2008

Aphotismen


ist eine tiefgründige Wortschöpfung, die Klaus Ender für seine jüngste Kreation in Wort und Bild verwendet. Sie ist eine neue Kategorie in der
Ender-Lyrik.

In seinen Bildern kann man stundenlang "lesen", bevor man zum begleitenden Text kommt. Das ist Lesestoff in seiner besten Form für die Seele.

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Freitag, 11. Januar 2008

Glücksmomente


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Na, logo ...


mussten ein paar neue Logos für taliX her - es war ein langer kreativer Abend. Hier ist das Ergebnis:

Das Logo von taliX für Texte und Fotos. Ich habe mich halbherzig ein Stück von dem alten Slogan "Worte bewegen" gelöst, das gilt nur noch für die Texte. Aber da die Fotoarbeiten nun einen mindestens gleichwertigen Part ausmachen, heißt es ab sofort: "taliX - Bewegend in Wort und Bild". Die einzige Bedingung war die Grundfarbe Blau, da diese schon immer zu taliX gehörte.

Die Sparte "Workshops" hat ein eigenes Design in frischen Orange-Tönen, das von Anfang an auch die Visitenkarten und Flyer bestimmte. So lag das Layout auf der Hand. Die anderen Varianten oben und unten sind zwangsläufig die Abwandlung davon.

Der Vollständigkeit halber bekommt auch das Norderney-Tagebuch ein eigenes Logo in Petrol (grün/blau). So ist das Trio nun komplett. Eine runde Sache, jedes für sich in der eigenen Farbkombination ist gelungen.

Frisch, neu, gefällt mir ... Ja, solche Sachen kann ich auch. Wer also Bedarf hat, kann mich gern ansprechen.

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Donnerstag, 10. Januar 2008

Ach, übrigens ...


ist mir aufgefallen, dass dieser eher beiläufigen Einleitung meist eine Meldung folgt, die einen alles andere als beiläufigen Charakter besitzt. Im Gegenteil, der nachfolgende Wortlaut birgt sogar häufig eine regelrechte Brisanz, die durch die beiläufige Einleitung sogar noch gesteigert wird.

Achten Sie mal bei Telefonaten darauf. Das Gespräch ist fast beendet, man wünscht sich noch einen angenehmen Tag und plötzlich sagt einer der Teilnehmer: „Ach, übrigens ...“ Darauf folgt eine länger dauernde Diskussion, es kann noch Stunden dauern, bis sich die Teilnehmer wirklich voneinander verabschieden. Denn ein „übrigens“ zieht häufig ein anderes nach sich.

Bei einem persönlichen Kontakt wird zu einem „ach, übrigens“ auch unterschiedliche Mimik eingesetzt. Da gibt es das süffisante Grinsen, mit dieser Einleitung nun auch wirklich eine verbale Bombe zu zünden, oder das Pokerface, dessen Inhaber sich seiner beiläufigen Bemerkung und dessen Brisanz durchaus bewusst ist.

Geschickte Verbalstrategen nutzen die manipulative Wirkung dieser Einleitung ganz gezielt. Sie heben sich in Diskussionen ein schlagkräftiges Argument bis fast zum Ende auf, um dann mit dieser beiläufigen Einleitung die vorherige Debatte in Vergessenheit geraten zu lassen. Sie lassen die anderen Teilnehmer der Runde sich vorher im verbalen Schlagabtausch verausgaben. Ein geschicktes „ach, übrigens“ zum Ende setzt die eigenen Argumente dann meist sehr schnell durch.

Es ist schon erstaunlich, was Sprache und Worte bei gezieltem Einsatz bewirken können. Die oberflächliche Betrachtung lässt solche Wirkungen gar nicht vermuten. Aber wenn man sich mal ein bisschen intensiver damit beschäftigt, rücken interessante Details in den Vordergrund.

Ach, übrigens – das war jetzt nur am Rande bemerkt. Mit fiel so auf die Schnelle kein anderes Thema ein.

ach, übrigens ...

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Dienstag, 8. Januar 2008

Zu vermieten - Teil 4


Präsentation im Internet

Die eigene Homepage zu den Ferienunterkünften soll ansprechend, anschaulich und aussagekräftig sein – das hört sich zunächst recht einfach an, doch dahinter stecken viele Überlegungen und noch mehr Arbeit zur Entwicklung einer Idee, zum Umfang, zur Konzeption, zur Umsetzung und zur ggf. späteren Ausbaufähigkeit bzw. Weiterentwicklung.

Die einfachste Variante ist eine so genannte Visitenkarte im Netz, d.h. eine statische Homepage bestehend aus einigen Seiten, deren Inhalt sich in absehbarer Zeit nicht verändern wird. Doch selbst hier steckt der Teufel im Detail: Layout, Farbgestaltung, Typografie und Bildbearbeitung sind nicht nur rein gefühlsmäßig umsetzbar, dazu gehören schon gewisse Grundkenntnisse. Manchmal scheitert die beste Idee schon an der Grundannahme, dass alle (potenziell) interessierten Besucher der Homepage eine Flatrate mit hohem Durchsatz sowie ein Hard- und Software-Equipment nach neuester Technologie haben … nein, dem ist weder heute so, noch wird dieser Zustand jemals erreicht werden. Lange Ladezeiten und sämtliche Fehlermeldungen, dass man als Benutzer nicht auf dem neuesten Stand ist, schrecken einfach nur ab – so vergrault man sich Besucher. Es wird leider immer wieder unterschätzt, dass der nächste Anbieter nur einen Klick entfernt ist …

Wer ein umfangreiches Projekt plant, muss entweder selbst sehr gut in der Materie der Webgestaltung zu Hause sein oder einen Fachmann beauftragen. Hier wird sehr häufig der Arbeitsaufwand unterschätzt und anfallende (Folge)Kosten. Nur ein klares und detailliertes Konzept lässt sich vom Aufwand her rechnen, alles andere bringt häufig unliebsame Überraschungen an Zeit und Geld mit sich. Das gilt auch und besonders dann, wenn man bestimmte gesetzliche Auflagen (z.B. Impressumspflicht, Kontaktformulare, Newsletter, Gästebuch usw.) oder Lizenzrechte (beim „Ausleihen“ von Fotos, Logos, Schriftzügen, Grafiken, Text, Videos, Musikuntermalung usw.) verletzt. Hier schützt Unwissenheit keineswegs vor Strafe – und das kann sehr teuer werden.

Neben den Informationen zu den angebotenen Unterkünften interessiert einen potenziellen Gast natürlich noch viel mehr … und schön ist es, wenn die Homepage zusätzlich umfassende Informationen in Wort und Bild über die Insel im allgemeinen und besonderen bieten. Das kann über selbst gestaltete Seiten oder das Setzen von weiterführenden Links erfolgen. Wem eine lebendige Homepage mit Möglichkeiten zum Dialog vorschwebt, kann über einen Newsletter oder die Einbindung eines Weblogs die nötige Plattform schaffen.

Ein Wort zur Unterlegung der Homepage mit akustischen Effekten: Neben der Beachtung möglicher Lizenzgebühren für die GEMA kann es beim erstmaligen Aufruf eine willkommene Überraschung sein, bei späteren Besuchen aber sehr schnell den Reiz verlieren und nerven. Hier gilt es abzuwägen, ob man Besucher häufiger zu Gast auf seiner Website haben möchte.

Manchmal ist es schwierig, sich in (künftige) Besucher der Homepage hinein zu versetzen und ihre Erwartungen und Anforderungen zu erahnen. Was man selbst gut findet, muss nicht zwangsläufig die breite Masse ansprechen. Und oft ist weniger einfach mehr – gerade zu Beginn. Wer dann Spaß und Freude daran hat, seine Besucher und Gäste bei der Hand zu nehmen und ihnen neue Eindrücke präsentieren möchte, der weiß auch, dass er selbst die Begeisterung, viel Zeit und Arbeit einbringen muss. Doch es lohnt sich in jedem Fall, der Funke springt garantiert über.

Wenn Sie jetzt das Gefühl haben, wir sollten uns mal ausführlicher dazu unterhalten, dann nur zu …

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Montag, 7. Januar 2008

Auf der Suche


nach interessanten Weblogs? Oder das eigene Weblog in Verzeichnissen anmelden? Auf diesen Seiten wird man garantiert fündig:

  • blogverzeichnis.eu

  • blogalm.de

  • bloggeramt.de


  • Auf jeden Fall eine umfangreiche Sammlung, wenn man sich zunächst an das Thema "Weblogs" herantasten möchte, um zu sehen, was es in der Richtung überhaupt alles gibt. Wie unterschiedlich Blogs sein können - mehr als nur rein private Tagebücher online. Wo sie für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden, wie viele unterschiedliche Motivationen es gibt, welche Themen überhaupt behandelt werden.

    Wen die Neugier packt und mehr Details für seinen persönlichen Fall braucht, kann mich hier auf der Insel Norderney gern ansprechen - unter "Kreative Workshops" gibt es auch einen entsprechenden Kurs dazu.

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    Sonntag, 6. Januar 2008

    Ansichtssache




    Noch eine neue Rubrik, die ich sporadisch füllen werde: Ansichtssache. Ungewöhnliche Anblicke, weg von der gewohnten Sichtweise und ein Impuls für die Fantasie, ein Stückchen spazieren zu gehen. Überraschend ... anders ... hat was ...

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    Samstag, 5. Januar 2008

    Zahl-Tag


    Obwohl ich Zahlen eher als sachlich nüchtern empfinde, gibt es einige, die einen begeisterungsfähigen Nerv bei mir kitzeln - nämlich aus der Statistik des letzten Jahres zu meinen Webseiten.

    Da ist z.B. eine 1073 - sie sieht vielleicht ein bisschen schlicht aus, birgt aber eine deutlich sichtbare Entwicklungsfähigkeit. Und hat sich zu einer 12447 gemausert. Wer hätte das von ihr erwartet? Also ich am allerwenigsten, so bin ich doch freudig überrascht. Das sind die Kopfzahlen von Januar 2007 und Dezember 2007 - übers Jahr gesehen haben sich insgesamt 66727 Menschen auf einen Besuch eingefunden. Beim Stöbern haben sie 93573 Seiten aufgerufen - also war es oft mehr wert als nur ein einziger Klick.

    Die Hitliste der häufigsten Seiten führt eine schnuckelige Zahl an, nämlich die 9099, ohne Ecken und Kanten, sondern eine runde Annehmlichkeit. Auf dem zweiten Platz folgt eine 7808, die gefällt mir auch, könnte aber ein paar Rundungen mehr vertragen - aber ich bin sicher, dass sie sich in diesem Jahr noch einige Pölsterchen anfuttert. Die 6130 liegt auf dem dritten Platz, hat aber erkennenswert gute Vorsätze für das neue Jahr, sie kabbelt sich ein bisschen mit der Zahl von Platz 2, wird ihr aber wohl nie so ganz den Rang ablaufen können. Noch etwas schwach auf der Brust ist die 1353 auf Platz 11, aber die hat das Potenzial, noch richtig was aus sich zu machen und später mal sogar auf den vorderen Rängen mitzuspielen.

    Gold geht in dem Fall an die Seite "www.talix.net", Silber verleihe ich dem "Norderney-Tagebuch" als Weblog und über Bronze freuen sich die "Momentaufnahmen" im Blog. Ein bisschen traurig ist Platz 11 mit dem verliehenen Staubwedel, nämlich die Seite "ina-frings.de", doch sie wird gerade durch Interesse aufpoliert, damit sie im laufenden Jahr ihre Glanzleistungen unter Beweis stellen kann.

    In diesem Fall stehen Zahlen stellvertretend für sehr viele Menschen, die mal reingeschaut haben (wovon sich etliche als Wiederholungstäter entpuppen). Ich bedanke mich ganz herzlich für die vielen Besucher und mittlerweile Stammgäste!!! Es ist noch genügend Platz in der Hütte für neue Leser, denen wünsche ich ebenfalls ein "herzliches Willkommen". Jederzeit.

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    Aufregend anregend


    Aufregend in jeder Hinsicht geht's im im Weblog
    off the record zu. Die Autoren rund um Spießer Alfons nehmen Themen zu Marketing, Werbung und Medien aus persönlicher Sicht unter die Lupe und schreiben das nieder, was viele Menschen nur denken - selbst wenn dadurch äußerst kontroverse Diskussionen ausgelöst werden.

    Anregend finde ich die Gedanken und Geschichten zum Leben von Christian in seinem jawl - es ist weitaus mehr als die Abkürzung für "just another weblog", die in seinen Anfängen 2001 eben auch eine völlig andere Bedeutung hatte, das habe ich eher ironisch interpretiert, da er einer der ersten konstanten Weblog-Schreiber war. Heute nenne ich das "tief gestapelt", denn sein Blog ist alles andere als just another one ...

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    Freitag, 4. Januar 2008

    Glücksmomente


    machen das Leben l(i)ebenswert, manchmal sind sie ganz klein, so dass man sie fast nicht wahrnimmt. Ich möchte in diesem Jahr einige einfangen und freitags vorstellen in der neuen Rubrik. Viel Vergnügen!

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    Donnerstag, 3. Januar 2008

    Der Zauber kehrt zurück


    wenn man das heutige Kalenderblatt bei Engelberts Seelenfarben anklickt. Welch eine wunderbare Zusammenstellung an Kunstwerken für den Monat Januar mit Herz erwärmenden Worten zum Jahresbeginn. Hier haben viele Künstler mit Leidenschaft und Herzblut gewerkelt - und das Schönste ist: Diese Karten kann man heute als Grußkarten versenden.

    So plötzlich ist der Zauber wieder da einer besonderen Stimmung, die mich lange begleitet hat. Gestern schon war der Kontrast eines geschäftigen Alltagslebens spürbar, als ich meinen Kalender für das neue Jahr mit profanen Terminen "entweiht" habe. Heute habe ich mich ins Gewusel gestürzt und ein paar Neuigkeiten erfahren, die mich auch bildlich kalt erwischt haben - von den draußen tanzenden Schneeflocken mal abgesehen. Nachher werde ich noch mehr gestutzt, denn ich habe einen Friseurtermin ... Das Gefühl, dass mir so früh im neuen Jahr der Wind mal wieder eiskalt ins Gesicht bläst.

    Da kam mir das heutige Kalenderblatt gerade recht, um mich daran zu erinnern: "Hey, da war doch was!" Und das ist einfach nur schön ...

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    Dienstag, 1. Januar 2008

    Frisch aufgegabelt




    ein junges und filigranes Jahr 2008, aber das will sich noch zu einem ganz großen entwickeln - wir müssen ihm Zeit zur Reife geben. Es glitzert verführerisch und sieht jetzt schon richtig rund aus. Wird es halten, was es uns jetzt und hier verspricht? Ich glaube fest daran, dass aus ihm etwas ganz Besonderes wird. Und ich bin neugierig wie ein Flitzebogen, was es alles im Gepäck hat - für Überraschungen jeglicher Art ist gesorgt.

    Ich nehme es so, wie es kommt - selbst wenn es wieder achterbahnmäßig wird, die vielen Rundungen müssen ja nicht gleich überdimensionale Loopings bedeuten ...

    Möge es für alle ein rundum gelungenes 2008 werden, das neben der Gesundheit viele Glücksmomente enthält und sich als echtes Schmuckstück entpuppt!