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Montag, 21. Juli 2008
Frisch von der Leber schreibt Tommy Jaud - so mag ich es. Zwischen lauten Szenen, knallhart direkter Sprache summen viele leise Zwischentöne, wenn der Leser sich drauf einlässt, optisch die Öhrchen zu spitzen. Alltägliche Beobachtungen, denen er seine spezielle Wahrnehmung hinzufügt, gespickt mit Gedanken, die jeder schon mal so oder ähnlich gedacht hat. Erst fiel mir das Buch "Millionär" in die Hände und kurz darauf musste ich unbedingt "Resturlaub" lesen. Die flotte Schreibe gefällt mir sehr.
Auszug aus dem Umschlagtext von "Millionär": "Ein Drittel der Menschheit ist bekloppt. Manchmal ist es auch die Hälfte, das hängt vom Wetter ab. Unsinn? Vielleicht erklärt mir dann ja mal jemand, warum fast alle Fußgänger bei den ersten Regentropfen sofort ein unfassbar blödes Gesicht machen und die Schultern hochziehen. Glauben sie im Ernst, sie würden durch eine dämliche Grimasse auch nur einen einzigen Tropfen weniger Regen abkriegen? Das ist eine rhetorische Frage mit einer sehr, sehr traurigen Antwort: Sie glauben es."
Leichte Lektüre mit dem (bei mir) seltenen Faktor "Ja, würde ich nochmal lesen".Labels: Lesestoff
Gepostet von Ina (taliX) @ 22:09
Samstag, 19. Juli 2008
Glücksmomente
 Labels: Glücksmomente
Gepostet von Ina (taliX) @ 00:18
Mittwoch, 16. Juli 2008
Ansichtssache
 Labels: Ansichtssache
Gepostet von Ina (taliX) @ 21:59
Dienstag, 15. Juli 2008
Glenkill ein Schafskrimi von Leonie Swann. Tierisch abgefahren, wie eine Schafsherde versucht, den Mord an ihrem Schäfer aufzuklären. Wobei ich persönlich den Mord eher nebensächlich fand, spannend waren vor allem die Beobachtungen der Schafe an den Menschen und ihre Verhaltensweisen. Denn Tiere legen ihren Betrachtungen ihre unschlagbare Gabe der Witterung von Duftstoffen zu Grunde. Damit erschließt sich ein ganz anderer Blickwinkel auf die scheinbare Wirklichkeit. Sie riechen z.B. Lügen meilenweit gegen den Wind, wohingegen der Mensch noch nicht mal ansatzweise mitbekommt, aus welcher Richtung er weht. Eine sehr scha(r)fsinnige Geschichte, die mir außerordentlich gut gefällt.Labels: Lesestoff
Gepostet von Ina (taliX) @ 20:10
Samstag, 12. Juli 2008
Multitalent Sandra Lüpkes - eine erstaunliche Frau. Leider konnte ich an ihrer Lesung auf Norderney in der letzten Woche nicht teilnehmen, doch ich kann auch so aus Überzeugung sagen: Sie schreibt hervorragend. Bekannt geworden durch ihre Inselkrimis mit Lokalkolorit schafft sie auch die Disziplin der Kurzgeschichten mit Bravour. Bisher habe ich von ihr die Kurzkrimi-Sammlung "Wellengang" und den Roman "Die Blütenfrau" gelesen. Bei den Kurzkrimis gefiel mir eine Ähnlichkeit zu Roal Dahl: Geschichten mit Biss, makaber bis böse - oft aus ungewöhnlicher Perspektive erzählt.
Wer mehr von ihr erfahren möchte, der schaue sich ihre Website an ... und wird sofort einen weiteren Aspekt erfahren: Sie bloggt nämlich ein Tagebuch.Labels: Lesestoff
Gepostet von Ina (taliX) @ 23:49
Freitag, 11. Juli 2008
Glücksmomente
 Labels: Glücksmomente
Gepostet von Ina (taliX) @ 00:04
Donnerstag, 10. Juli 2008
Leading man Mal und immer wieder schaue ich mir gern den Film an. Gut, beim ersten Mal hat mich natürlich die Besetzung der Hauptrolle magisch angezogen: Jon Bon Jovi. Überraschend, dass der Sänger ebenso als glaubwürdiger Charakterdarsteller agiert. In einer Rolle, die man ihm so gar nicht zugetraut hat: Der Böse, der alle Menschen seines Umfeldes manipuliert. Fleisch gewordene subtile Manipulation auf allen Ebenen - ein Spiel, das er virtuos beherrscht. Bis zum Ende, das beim ersten Mal ebenso überrascht, wie steigerungsfähig dieses miese Spiel sein kann. Glaubt man beim ersten Anschauen, den Ablauf vorhersehen zu können, erkennt man zum Schluss die wahre Unberechenbarkeit. Das lässt den Film selbst bei mehrmaligem Ansehen nie langweilig werden, man nimmt noch zusätzliche Feinheiten wahr.
Tolle Geschichte, starke Schauspieler und immer wieder gut.Labels: Ansichtssache
Gepostet von Ina (taliX) @ 21:58
Sonntag, 6. Juli 2008
Formeller Schriftverkehr Manchmal fällt es sehr schwer, Briefe sachlich abzufassen und sich auf die Fakten zu konzentrieren, ohne die eigene emotionale Färbung in den Vordergrund zu stellen. Was vielleicht menschlich allzu verständlich ist, dient einer sachlichen Diskussion in keiner Weise. Gerade wenn Verärgerung oder richtiger Zorn im Spiel ist, schießt man bei Formulierungen leicht übers Ziel hinaus und lässt das Schreiben wie einen persönlichen Angriff, hoffnungslose Jammerei oder trotzige Nörgelei wirken. Was der Sache in der Konsequenz Abbruch tut und sich leicht zu einem Bumerang entwickeln kann. Ein Kräftemessen mit Firmen und Institutionen aller Art auf emotionaler Ebene ist zum Scheitern verurteilt, zieht sich unnötig lang hin und kostet nur die eigenen Nerven.
Bevor Sie auf formellen Schriftverkehr reagieren, der Ihren Blutdruck in die Höhe treibt, sollten Sie mindestens eine Nacht darüber schlafen. Ein distanzierter Blickwinkel darauf ist wichtig, die spontan emotionsgeladene Reaktion hilft wenig. Wenn Sie sich schwer tun, formellen Schriftverkehr sachlich zu formulieren, bitten Sie eine neutrale Person um Hilfe, die Ihr Schreiben auf die Fakten zusammenfassen kann.
Doch man kann es auch lernen, demnächst werde ich dazu einen kleinen Kurs anbieten. An fiktiven Beispielen üben wir, den Kern der Sache herauszuschälen und die Fakten nüchtern und allgemein verständlich darzustellen. Im konkreten Fall können Sie mich jederzeit für persönliche Unterstützung ansprechen.Labels: Kommunikation, Qualifikation
Gepostet von Ina (taliX) @ 09:34
Samstag, 5. Juli 2008
Illuminati von Dan Brown. Ein Thriller, der für meine zartbesaiteten Nerven passagenweise eher einem Schocker gleicht. Doch absolut gelungen die Verknüpfung von Geschichte, Glauben, Naturwissenschaft und Verschwörungstheorien. Und ich glaube, dass einige der heute noch mild belächelten naturwisschenschaftlichen Theorien in Sachen Energie und (Anti)Materie in einigen Jahren als selbstverständlich gelten. Interessant für mich, in einem Roman so nebenbei kunsthistorische Aspekte zu erfahren. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr, er beherrscht die Kunst des Spannungsaufbaus und das Erzählen in einem hohen Tempo, das er bis zum Ende durchhält. Was ihm in seinem Werk "Sakrileg" noch besser gelungen ist, denn hier in "Illuminati" hat er die Geschichte zum Ende überdreht, da sind zwei Szenen für mein Empfinden einfach zu viel des Guten gewesen, was dem Buch ingesamt etwas Abbruch tut, weil es damit plötzlich an Glaubwürdigkeit verliert. Das ist schade, denn insgesamt ist es ein komplexer Stoff, der den Leser zum (Weiter)Denken animiert und das Interesse weckt, sich näher mit einzelnen Facetten auf sachlicher Ebene zu beschäftigen. Genau das ist die Kunst, die Dan Brown in seinen Werken meisterhaft beherrscht - mögen sie als "fiktive" Geschichte nicht immer exakt den Nerv eines jeden Lesers treffen.Labels: Lesestoff
Gepostet von Ina (taliX) @ 11:30
Freitag, 4. Juli 2008
Glücksmomente
 Labels: Glücksmomente
Gepostet von Ina (taliX) @ 20:27
Dienstag, 1. Juli 2008
Juli 2008
 Labels: Fotos
Gepostet von Ina (taliX) @ 00:11
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