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Norderney-Tagebuch

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Dezember 2008
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Donnerstag, 25. Dezember 2008

Es funktioniert wieder


das Norderney-Tagebuch auf der eigenen Seite - kleine Ursache, große Wirkung. Wer mit der Software von Blogger Probleme hat, kann sich durch das Forum durchwurschteln, wird selten fündig, hat keine Möglichkeit, direkten Kontakt mit dem Blogger Support aufzunehmen und kann verzweifeln ... Oder aber eine wirklich gute Seite mit Tipps aufrufen:

The Real Blogger Status

Dieses Problem mit der Fehlermeldung "ConnectException: Connection timed out" ist ein asbach uralter Bekannter, der in der Nacht zum 24. Dezember plötzlich wieder auftauchte ... und dieses Mal hat es neben dem Tagebuch auch andere Blogger erwischt. Ich schaufel jetzt also mal rüber, was dorthin gehört und räume ein bisschen auf.

Nichtsdestotrotz wird es Konsequenzen mit dem Tagebuch geben ;-)



Das wird Konsequenzen haben


das technische Problem drüben mit dem Norderney-Tagebuch. Konsequenzen, über die ich schon früher sporadisch mal nachgedacht habe und wo ich die Entscheidung immer wieder vertagt habe. Tja, nun werde ich quasi dazu gezwungen und ich muss ehrlich zugeben: Respekt, genau zum richtigen Zeitpunkt. Absolut perfektes Timing.



Mittwoch, 24. Dezember 2008

Kugelrund gelungen


soll das Weihnachtsfest für alle werden, das sind meine Wünsche. Mit ganz vielen beschaulichen, genussvollen und fröhlichen Momenten.



Die Welt ist eine Kugel, das wissen wir ja mittlerweile. Doch in jeder (Christbaum)Kugel steckt eine Welt zum Staunen und kugelrunde Augen machen. Jedem seine persönliche Entdeckungsreise in eine Welt, die einem zwar sehr bekannt vorkommt, doch gleichzeitig surreal wirkt. Wie sieht Ihre/Deine Welt darin aus? Das als Impuls, die kreative Ader anzuzapfen und die Eindrücke in welcher Form auch immer mal festzuhalten ... schriftlich, fotografierend, malend, im Gedankenaustausch mit anderen usw.



Ich wünsche spannende Entdeckungen und Moment ... Aufnahmen!

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Dienstag, 23. Dezember 2008

Das seh' ich aber anders


So eine Automatik in der Kamera ist ja eine feine Sache, die ich gerne nutze. Doch ab und zu sind wir völlig unterschiedlicher Auffassung, wie wir was sehen. So auch gestern, als ich noch schnell den Leuchtturm knipsen wollte in der Dämmerung.

"Kein Problem!", meinte der kleine Prozessor, ermittelte schnell die Lichtverhältnisse, rechnete fix in Blende und Zeit um, schaltete den Blitz ein und präsentierte mir sein Ergebnis.



"Ach ...?!?", runzelte ich die Stirn, "so kann man es auch sehen, aber ich will es so haben, wie ich es sehe!" Wenn frau nicht alles selbst macht ... wobei es hier nur der klitzekleine Knopfdruck war, um den Blitz abzuschalten. Danke, das ruhige Händchen für die längere Belichtungszeit steuere ich selbst bei ...



Na bitte, geht doch! Zugegeben, die automatische Aufnahme hat auch ihren Reiz, aber ich möchte schon das haben, wie ich es auch selbst sehe, sonst habe ich das Gefühl, "fremde" Momentaufnahmen zu erhaschen, die ich mit meinen Erinnerungen eben nicht einfach so verknüpfen kann. Jemand anders mag es anders sehen, aber ich will schon meine persönlichen Eindrücke festhalten. Was eben hin und wieder für Diskussionen sorgt ... mit der Kamera.

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Montag, 22. Dezember 2008

Sie haben Post!


Meine Güte, der Strom reißt ja gar nicht ab - Karten, Briefe, Pakete, E-Mails ... ja, es ist tatsächlich schon Weihnachten. Irgendwie. Und dieses Jahr habe ich die Bescherung, wie schön! Wie in Kindertagen, und ein Blick in den Spiegel zeigt mir, dass ich tatsächlich fast wie ein Kind ausschaue: glänzende Augen, rote Bäckchen. Wenn ich mir jetzt noch die grauen Haare wegdenke ... Hach, ist das schön! Und ausgepackt wird erst am Heiligen Abend, das ist doch Ehrensache.

Weihnachten - ohne mich! Das war all die Jahre meine Devise. Doch dieses Jahr ist es anders, diesmal mit mir. Es liegt daran, dass mich die Freude anderer Menschen so beflügelt, die sich mit mir freuen können, weil plötzlich nicht nur ein Silberstreif an meinem Horizont, sondern gleich ein ganzes Lichtermeer aufgetaucht ist. Jeder drückt seine Freude darüber auf seine ureigene Art aus: mit Gedanken, mit Worten, mit Bildern, mit Geschenken. Ganz nah bei mir zu sein, egal wie viele Kilometer uns trennen. Und diese Wärme trägt mich, wird mich immer weitertragen. Gute Gedanken sind Energie, die etwas in der Welt bewegen können. Das sind die Wunder des Lebens.

Wenn es noch mit der Weihnachtszeit zusammentrifft, dann erinnert es ganz intensiv an die großen Wunder des Lebens. Die über das Jahr manchmal ein wenig in Vergessenheit geraten. Jetzt ist die Zeit wieder reif, zur Ruhe zu kommen, den inneren Frieden zu finden, sich zu besinnen. Gefühlen wie Liebe und Dankbarkeit Raum zu geben, die Versöhnung anzustreben. Mit sich selbst, mit der Welt und dem Leben - in genau der Reihenfolge. Und manches loslassen können - in Dankbarkeit und Frieden. Was manchmal nur an Weihnachten möglich ist.

Ja, Weihnachten kann kommen, ich bin dieses Jahr darauf bestens eingestimmt. Und ich wünsche mir, dass es vielen Menschen ähnlich geht.

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Samstag, 20. Dezember 2008

Notiert


habe ich das Zitat von Mahatma Ghandi:


Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.


Einfach, treffend und auf den Punkt gebracht. Es ist das Resonanzprinzip, das oft umständlich beschrieben wird, für Verwirrung sorgt und doch schon immer bekannt war. Es wird in so vielen Sprichworten beschrieben, z.B. "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es einem entgegen." oder "Wie du kommst gegangen, so wirst du auch empfangen." und viele andere (Binsen)Weisheiten. Ganze Bücher werden darüber geschrieben, wie das Gesetz der Anziehungskraft funktioniert. Es gibt so viele Wege der Formulierung, doch obiges Zitat ist für mich das beste, weil es mich direkt anspricht und berührt.

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Montag, 1. Dezember 2008

Dezember 2008





"So ist das Wesentliche einer Kerze nicht das Wachs, das seine Spuren hinterläßt, sondern das Licht."

Antoine de Saint-Exupéry

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