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Montag, 21. Juli 2008

Frisch von der Leber


schreibt Tommy Jaud - so mag ich es. Zwischen lauten Szenen, knallhart direkter Sprache summen viele leise Zwischentöne, wenn der Leser sich drauf einlässt, optisch die Öhrchen zu spitzen. Alltägliche Beobachtungen, denen er seine spezielle Wahrnehmung hinzufügt, gespickt mit Gedanken, die jeder schon mal so oder ähnlich gedacht hat. Erst fiel mir das Buch "Millionär" in die Hände und kurz darauf musste ich unbedingt "Resturlaub" lesen. Die flotte Schreibe gefällt mir sehr.

Auszug aus dem Umschlagtext von "Millionär":
"Ein Drittel der Menschheit ist bekloppt. Manchmal ist es auch die Hälfte, das hängt vom Wetter ab. Unsinn? Vielleicht erklärt mir dann ja mal jemand, warum fast alle Fußgänger bei den ersten Regentropfen sofort ein unfassbar blödes Gesicht machen und die Schultern hochziehen. Glauben sie im Ernst, sie würden durch eine dämliche Grimasse auch nur einen einzigen Tropfen weniger Regen abkriegen? Das ist eine rhetorische Frage mit einer sehr, sehr traurigen Antwort: Sie glauben es."

Leichte Lektüre mit dem (bei mir) seltenen Faktor "Ja, würde ich nochmal lesen".

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Dienstag, 15. Juli 2008

Glenkill


ein Schafskrimi von Leonie Swann. Tierisch abgefahren, wie eine Schafsherde versucht, den Mord an ihrem Schäfer aufzuklären. Wobei ich persönlich den Mord eher nebensächlich fand, spannend waren vor allem die Beobachtungen der Schafe an den Menschen und ihre Verhaltensweisen. Denn Tiere legen ihren Betrachtungen ihre unschlagbare Gabe der Witterung von Duftstoffen zu Grunde. Damit erschließt sich ein ganz anderer Blickwinkel auf die scheinbare Wirklichkeit. Sie riechen z.B. Lügen meilenweit gegen den Wind, wohingegen der Mensch noch nicht mal ansatzweise mitbekommt, aus welcher Richtung er weht. Eine sehr scha(r)fsinnige Geschichte, die mir außerordentlich gut gefällt.

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Samstag, 12. Juli 2008

Multitalent


Sandra Lüpkes - eine erstaunliche Frau. Leider konnte ich an ihrer Lesung auf Norderney in der letzten Woche nicht teilnehmen, doch ich kann auch so aus Überzeugung sagen: Sie schreibt hervorragend. Bekannt geworden durch ihre Inselkrimis mit Lokalkolorit schafft sie auch die Disziplin der Kurzgeschichten mit Bravour. Bisher habe ich von ihr die Kurzkrimi-Sammlung "Wellengang" und den Roman "Die Blütenfrau" gelesen. Bei den Kurzkrimis gefiel mir eine Ähnlichkeit zu Roal Dahl: Geschichten mit Biss, makaber bis böse - oft aus ungewöhnlicher Perspektive erzählt.

Wer mehr von ihr erfahren möchte, der schaue sich ihre Website an ... und wird sofort einen weiteren Aspekt erfahren: Sie bloggt nämlich ein Tagebuch.

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Samstag, 5. Juli 2008

Illuminati


von Dan Brown. Ein Thriller, der für meine zartbesaiteten Nerven passagenweise eher einem Schocker gleicht. Doch absolut gelungen die Verknüpfung von Geschichte, Glauben, Naturwissenschaft und Verschwörungstheorien. Und ich glaube, dass einige der heute noch mild belächelten naturwisschenschaftlichen Theorien in Sachen Energie und (Anti)Materie in einigen Jahren als selbstverständlich gelten. Interessant für mich, in einem Roman so nebenbei kunsthistorische Aspekte zu erfahren. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr, er beherrscht die Kunst des Spannungsaufbaus und das Erzählen in einem hohen Tempo, das er bis zum Ende durchhält. Was ihm in seinem Werk "Sakrileg" noch besser gelungen ist, denn hier in "Illuminati" hat er die Geschichte zum Ende überdreht, da sind zwei Szenen für mein Empfinden einfach zu viel des Guten gewesen, was dem Buch ingesamt etwas Abbruch tut, weil es damit plötzlich an Glaubwürdigkeit verliert. Das ist schade, denn insgesamt ist es ein komplexer Stoff, der den Leser zum (Weiter)Denken animiert und das Interesse weckt, sich näher mit einzelnen Facetten auf sachlicher Ebene zu beschäftigen. Genau das ist die Kunst, die Dan Brown in seinen Werken meisterhaft beherrscht - mögen sie als "fiktive" Geschichte nicht immer exakt den Nerv eines jeden Lesers treffen.

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Donnerstag, 26. Juni 2008

Urlaub mit Papa


von Dora Heldt. Das Buch erfreut sich großer Erfolge, steht in der Bestsellerliste und ist doch nicht mein Ding. S(ehr l)eichte Unterhaltungslektüre, gelesen und vergessen, ist meine persönliche Meinung. Da es die Länge eines Romans hat, erscheint mir die Geschichte oft als zu konstruiert und bemüht auf das Roman-Format gestreckt. Schade eigentlich, denn die Autorin bringt den trockenen Humor mit und stellenweise sehr gut rüber in gewisser Situationskomik. Weniger wäre da mehr gewesen, zum Beispiel in Form von Kurzgeschichten mit der guten Grundidee. Die Geschichte spielt auf Norderney, doch ich vermisse Lokalkolorit. Allein die Nennung von Straßennamen und Örtlichkeiten ist mir da eindeutig zu wenig. Und da kann ich auch ganz pingelig sein: "Wir gingen in Richtung Kaiserstraße und die Sonne schien uns ins Gesicht." Nee, bestimmt nicht, die Kaiserstraße liegt Richtung Norden ...

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Donnerstag, 29. Mai 2008

Sakrileg


Der da Vinci Code - von Dan Brown
Ein rasanter Thriller um religiöse Verschwörungstheorien, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Obwohl der Autor das anhaltend hohe Tempo durch einen Kunstgriff erzeugt: Er zerlegt den Roman in viele kleine Kapitel, wobei er nicht unbedingt einen anderen Handlungsstrang aufgreift, sondern den aktuellen einfach unterbricht. Das erzeugt beim Leser neben der Spannung diese Atemlosigkeit.

Ich finde es faszinierend, wie der Autor Fakten und Theorien geschickt verknüpft, wobei er niemals den Anspruch auf Richtigkeit erhebt. Es könnte so sein ... oder ganz anders. Manches passt augenfällig zusammen, anderes könnte aber in einem völlig anderen Zusammenhang ein neues Bild ergeben. Ein bisschen wie Puzzle spielen, das bleibt der eigenen Fantasie und Überzeugung überlassen. Wer sich an dogmatische religiöse Richtlinien hält, muss zwangsläufig empört reagieren, rüttelt der Autor mit dieser Geschichte doch an felsenfestem Glauben.

Ein Buch, das die Leserschaft spaltet zwischen Begeisterung und Entrüstung. Doch eines kann man dem Werk nicht absprechen: Es beschäftigt den Leser über die Lektüre hinaus, ob er will oder nicht. Es ist der Stoff für eigene Gedankengänge und hitzige Diskussionen. Und das schafft längst nicht jeder Autor - Respekt Dan Brown!

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Samstag, 24. Mai 2008

Theos Reise


Roman über die Religionen der Welt von Catherine Clément
Spannendes Thema, doch das Buch hat mich nicht "gepackt" - nach 94 Seiten habe ich entnervt aufgegeben. Was vor allem an der Erzählweise der Autorin lag. Wenn eine Tante Marthe als unkonventionelle Persönlichkeit und Weltenbummlerin beschrieben wird, die im späteren Verlauf bei den Dialogen andere Personen ständig ermahnt, ihnen energisch widerspricht, sie zur Ordnung ruft, ihnen das Wort abschneidet, sich ständig einmischt usw. - tja, so stelle ich mir den vorher skizzierten Charakter eben nicht vor. Was sich nach meinem Empfinden auch auf das äußerst sensible Grundthema "Religionen" durchschlägt. Es reicht nicht, nur einige Infos herauszugreifen und faktisch darzustellen, Religion muss einfühlsam nahe gebracht werden, so dass der Leser sich anhand von Beschreibungen selbst ein Bild machen kann. Wertungen wie "gut" oder "schlecht" sind bei dieser Thematik ebenso fehl am Platz.

Durch die Anhäufung von Informationen lässt sich das Buch auch nicht als bloßer Roman mit einer Handlung lesen, deshalb habe ich es aus der Hand gelegt.

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Montag, 17. März 2008

... und danke für den Fisch!


Der Film "Per Anhalter durch die Galaxis" hat mich nicht überzeugt. Er ist nicht schlecht, aber ein gutes Beispiel dafür, dass manches geschriebene Wort eben nicht so einfach audiovisuell umgesetzt werden kann. Viele Wortspiele, geistreiche oder abstruse Konstruktionen muss das Auge in geschriebenen bzw. gedruckten Buchstaben vor sich sehen, um es in der Bedeutung erfassen zu können. Da kann das Ohr nicht mithalten. Hinzu kommt, dass die Fantasie sich beim Lesen des Buches ungehindert austoben kann und in der Film-Fassung doch eingeschränkt ist.

Douglas Adams und seine Werke lassen sich eben doch nicht so einfach in Filme umsetzen. Besser ist die Lektüre seiner Bücher, die Auswahl ist ergiebig. Lesestoff-Klassiker aus den 80er Jahren, lohnt sich auch heute noch.

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Samstag, 15. März 2008

Muss ich sehen!


Morgen Abend um 20.15 Uhr auf Pro Sieben: Per Anhalter durch die Galaxis. Die Kritiken sind gut, er soll sehr nah an der Buchvorlage sein. Und darauf bin ich gespannt. Denn die vier(!)bändige Trilogie von Douglas Adams habe ich verschlungen und werde es sicher wieder tun. Absolute Klassiker, die zeitlos sind. Flotte Satire, genialer Wortwitz, überdreht und verrückt - selbst die deutsche Übersetzung ist gelungen. Da lohnt sich auch mehrmaliges Lesen, denn man entdeckt immer neue Sachen, die man vorher vielleicht im ersten Rausch überlesen hat. Wenn der Film wirklich hält, was die Kritiken versprechen, dann liegt der Schmöker griffbereit auf dem Nachttisch.

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Sonntag, 9. März 2008

Das Resonanzprinzip


Es geht um Energie, Schwingungen und jeder hat schon etwas davon gehört. Viele Menschen belächeln es als esoterischen Hokuspokus, andere wiederum sind überzeugt davon, dass es nicht nur blanke Theorie ist. Wer sich zunächst einen guten Überblick über die Thematik verschaffen will, kann sich das Buch "Das Geheimnis der richtigen Schwingung. Anleitung für ein wunder-volles Leben" von Jill Möbius heranziehen. Die Autorin beschreibt leicht verständlich und im lockeren Stil die verschiedenen Aspekte des Resonanzprinzips: Telepathie, mentale Kräfte, Gebete, Symbole und Rituale, Heilen mit Musik und Farben, die Energiezufuhr durch Essen und spezielle Nahrungsergänzungsmittel, das Bewusstsein des Wassers, Meditation usw. Sie hat damit die Essenz vieler guter Werke anderer Autoren zusammengetragen, im Anhang liefert sie die Quellen zur weiterführenden Literatur. Das Buch bietet auch einige Beispiele mit praktischen Übungen, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen. Insgesamt ein gelungenes Werk für Einsteiger - selbst für erfahrene Anhänger bietet sie durch die Zusammenfassung und die Fülle der Quellenangaben ein gutes Handbuch.

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Mittwoch, 20. Februar 2008

Lebensmut und Lebensfreude


Welche Bilder hat man zu den Begriffen im Kopf? Nun, seit heute habe ich da sehr konkrete Vorstellungen davon, denen ich gleichzeitig tiefen Respekt hinzufüge. Denn ich habe erfahren dürfen, wie eine junge Frau ohne Arme Auto fährt. Bei Engelbert, der es in seinem heutigen Kalenderblatt ausführlich dokumentiert hat. Das rückt auch die Perspektive mal wieder zurecht, mit welchen "Problemen" man sich das eigene Leben so schwer macht ...

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Sonntag, 17. Februar 2008

Seelenbalsam in der Jackentasche




Sie sind handlich zum Mitnehmen, denn sie passen in die Jackentasche. Was ihre wahre Größe auf den ersten Blick nicht preisgibt. Erst wenn man die Seiten aufschlägt, die zauberhaften Fotos und die zugehörigen Gedanken auf sich wirken lässt ... schrumpft die Welt um einen herum zusammen und lässt alles andere klein werden. Die neuen "kleinen" Fotobücher von Klaus Ender sind wundervoll, ich habe sie gestern beim Sonnenschein auf dem Deich genossen vor der großartigen Kulisse der Nordsee. Da geht das Herz auf und der Seele wachsen Flügel.

Doch ich glaube, dass sie ihr besonderes Talent in den dunklen Stunden und Stürmen des Lebens entfalten, wenn sie als Seelenbalsam dienen. Erschwinglich und als ständige Begleiter präsent - die Trostpflaster in der Jackentasche. "Mit allen Sinnen" und "Jenseits der Hast" hat Klaus Ender erneut zwei Meisterwerke geschaffen.

Doch er überrascht ebenso mit einer neuen Variante seiner Kunst, einer gelungenen Sammlung von Haikus. Anschauen, staunen und genießen ...

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Montag, 4. Februar 2008

Noch eine Runde auf dem Karussell


mit dem Untertitel "Vom Leben und Sterben". So heißt das Werk von Tiziano Terzani, umfasst 732 Seiten und ist nicht nur aufgrund der Fülle ein schwerer Brocken. Der ehemalige Spiegel-Korrespondent hat es als Vermächtnis hinterlassen und nimmt den Leser auf seine letzte große und intensive Reise mit. Eine Mischung aus einem Stück Biographie, journalistischen Beobachtungen, Reiseberichten inklusive der Beleuchtung kultureller Eigenheiten, eigener philosophischer Betrachtungen, eingestreuter Geschichten und Anekdoten, dem Veränderungsprozess eines Menschen angesichts der Diagnose "Krebs".

Dieser Zusammensetzung kann sich der Leser nicht als distanzierter Beobachter entziehen, im Gegenteil, er durchlebt und teilt die Gefühle des Autors, weil er sich an vielen Punkten wiederfindet, ohne vielleicht selbst von einer lebensbedrohlichen Erkrankung betroffen zu sein. Denn er stößt ebenso auf die Fragen, die alle Menschen bewegen: Wer bin ich? Was ist das Leben? Was setzt einen Heilungsprozess wirklich in Gang? Spätestens in dem Moment, wo das eigene Sterben in greifbare Nähe rückt, gibt es keine Ausweichmöglichkeit mehr und der Mensch will Antworten auf seine Fragen finden.

Terzani hilft dem Leser dabei, sich den eigenen Antworten schon zu Lebzeiten zu nähern, indem er ihn auf seine Reise mitnimmt. Übernimmt er anfangs noch die Rolle des Führers mit vermeintlich unbestechlich journalistischer Sichtweise, indem er selbst versucht, eine Distanz zur eigenen Lebensgeschichte zu behalten, so verringert sich diese mit jeder Station, die er einlegt. Er lernt, seinen Gefühlen mehr Raum zu geben und den scharfen analytischen Verstand zu begrenzen. Dadurch erlebt er das Leben in einer für ihn neuen Form und kann mit der Zeit nachgeben und Dinge und alternative Heilverfahren stehen lassen, die er vorher noch als völlig absurd oder irrational verurteilt hat. Er versteht, dass jeder Mensch im eigenen Heilungsprozess die für ihn "richtige" Behandlung selbst ergründen muss.

Das Ziel seiner Reise findet er in der Abgeschiedenheit einer Hütte im Himalaya. Er kommt zu sich selbst, insbesondere durch die intensive Nähe zur Natur und dem Wegfall aller Ablenkungen, die sein Leben bisher gestaltet haben. Dort ist es ihm möglich, seinen Weg in einem Buch zu beschreiben. Dieses Kapitel berührt wohl die meisten Leser besonders. Doch wer meint, dass dieses Ziel nur im Himalaya zu finden ist, der irrt - soweit ich das aus persönlicher Erfahrung sagen kann. Jeder kann es überall finden, wenn er gewillt ist, danach zu suchen. Und Terzani macht mit seinem Vermächtnis Mut, sich auf die eigene Reise zu begeben. Ein absolut bewegendes Werk - auf allen Ebenen.

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Samstag, 2. Februar 2008

Auf den Hund gekommen


ganz frisch ist Shayanna, die nebenbeiBemerkt, wie ein kleiner Norfolk-Terrier ihr komplettes Leben umkrempelt. Auch Fienchen selbst schildert das spannende Abenteuer "Leben" aus ihrer unbekümmerten Sicht. Herzerfrischend, tolle Erlebnisse mit Schmunzelfaktor - da werden ganz viele Erinnerungen wach - und viele eingefangene Augenblicke zum Betrachten.

Im Gedenken an zwei treue Cocker-Freunde ist das Cocker Charly Blog entstanden, das immer wieder zum Stöbern einlädt mit festgehaltenen Erinnerungen, wunderschönen Gedanken und Fotos, die einen auf eine virtuelle Reise mitnehmen.

Über ein quicklebendiges und heißgeliebtes Golden Retriever Mädel, das liebevoll "Monsterchen" oder "Hundi" genannt wird, berichtet oceanphoenix in ihrem Blog. Doch sie hegt noch andere tiefsinnige Gedanken, nämlich als streunende Wölfin.

Allen Blogs gemeinsam sind ausdrucksstarke Worte und Bilder, die den Leser vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen lassen und ihn somit immer wieder auf diese Seiten zurückkehren lassen. Das nenne ich jetzt mal gelungenes virtuelles Apportieren für Menschen ;-)

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Samstag, 12. Januar 2008

Aphotismen


ist eine tiefgründige Wortschöpfung, die Klaus Ender für seine jüngste Kreation in Wort und Bild verwendet. Sie ist eine neue Kategorie in der
Ender-Lyrik.

In seinen Bildern kann man stundenlang "lesen", bevor man zum begleitenden Text kommt. Das ist Lesestoff in seiner besten Form für die Seele.

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Montag, 7. Januar 2008

Auf der Suche


nach interessanten Weblogs? Oder das eigene Weblog in Verzeichnissen anmelden? Auf diesen Seiten wird man garantiert fündig:

  • blogverzeichnis.eu

  • blogalm.de

  • bloggeramt.de


  • Auf jeden Fall eine umfangreiche Sammlung, wenn man sich zunächst an das Thema "Weblogs" herantasten möchte, um zu sehen, was es in der Richtung überhaupt alles gibt. Wie unterschiedlich Blogs sein können - mehr als nur rein private Tagebücher online. Wo sie für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden, wie viele unterschiedliche Motivationen es gibt, welche Themen überhaupt behandelt werden.

    Wen die Neugier packt und mehr Details für seinen persönlichen Fall braucht, kann mich hier auf der Insel Norderney gern ansprechen - unter "Kreative Workshops" gibt es auch einen entsprechenden Kurs dazu.

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    Samstag, 5. Januar 2008

    Aufregend anregend


    Aufregend in jeder Hinsicht geht's im im Weblog
    off the record zu. Die Autoren rund um Spießer Alfons nehmen Themen zu Marketing, Werbung und Medien aus persönlicher Sicht unter die Lupe und schreiben das nieder, was viele Menschen nur denken - selbst wenn dadurch äußerst kontroverse Diskussionen ausgelöst werden.

    Anregend finde ich die Gedanken und Geschichten zum Leben von Christian in seinem jawl - es ist weitaus mehr als die Abkürzung für "just another weblog", die in seinen Anfängen 2001 eben auch eine völlig andere Bedeutung hatte, das habe ich eher ironisch interpretiert, da er einer der ersten konstanten Weblog-Schreiber war. Heute nenne ich das "tief gestapelt", denn sein Blog ist alles andere als just another one ...

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    Donnerstag, 3. Januar 2008

    Der Zauber kehrt zurück


    wenn man das heutige Kalenderblatt bei Engelberts Seelenfarben anklickt. Welch eine wunderbare Zusammenstellung an Kunstwerken für den Monat Januar mit Herz erwärmenden Worten zum Jahresbeginn. Hier haben viele Künstler mit Leidenschaft und Herzblut gewerkelt - und das Schönste ist: Diese Karten kann man heute als Grußkarten versenden.

    So plötzlich ist der Zauber wieder da einer besonderen Stimmung, die mich lange begleitet hat. Gestern schon war der Kontrast eines geschäftigen Alltagslebens spürbar, als ich meinen Kalender für das neue Jahr mit profanen Terminen "entweiht" habe. Heute habe ich mich ins Gewusel gestürzt und ein paar Neuigkeiten erfahren, die mich auch bildlich kalt erwischt haben - von den draußen tanzenden Schneeflocken mal abgesehen. Nachher werde ich noch mehr gestutzt, denn ich habe einen Friseurtermin ... Das Gefühl, dass mir so früh im neuen Jahr der Wind mal wieder eiskalt ins Gesicht bläst.

    Da kam mir das heutige Kalenderblatt gerade recht, um mich daran zu erinnern: "Hey, da war doch was!" Und das ist einfach nur schön ...

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    Sonntag, 30. Dezember 2007

    Von guten Vorsätzen


    und der Kraft des Wünschens ... Das passt doch hervorragend zum Jahresausklang. Und wer da noch ein bisschen rumeiert, sich noch nicht ganz sicher ist und vielleicht Unterstützung braucht, die praxisnah und aus dem Leben gegriffen ist ... der sollte sich das Buch "Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will." von Barbara Sher gönnen. Sie hat auch das Buch "Wishcraft" geschrieben. Beide Werke sind überaus erfolgreich - aus gutem Grund. Das erst genannte Buch war in diesem Jahr das beste und wichtigste Buch, das ich gelesen habe und das mir einen persönlichen "Durchbruch" beschert hat ...

    Die Autorin schafft es, mit ganz simplen (Schreib)Aufgaben, Dinge des eigenen Lebens klarer zu sehen. Die Fallstricke zu erkennen, wo man sich selbst unbewusst ein Bein stellt und manch eingeschlagenen Weg der Euphorie schon nach einiger Zeit wieder aufgibt. Weil man manchmal gar nicht anders handeln kann ... ohne zu wissen, warum. Sie holt Dinge aus dem Unterbewusstsein hoch, die ganz tief vergraben sind und an die man sich zunächst gar nicht mehr erinnert. Mit ihren Worten macht sie Mut, den Glauben an sich selbst zu finden und zu stärken und es (doch nochmal) zu probieren, verstaubte Träume aufzupolieren, neue Träume zu entwickeln und auf das eigene Herz zu hören. Sie führt dort weiter, wo allein positive Affirmationen enden - nämlich in die Praxis. Locker und amüsant geschrieben - wie eine Unterhaltung unter guten Freunden.

    Aber wie das so ist mit Büchern, die einen Leser erreichen oder auch nicht. Der Zeitpunkt muss stimmen, der Leser muss die entsprechende Offenheit für das jeweilige Thema mitbringen, sonst klappen die besten Ratschläge nicht. So wird auch dieses Buch genau dann in das Leben eines Menschen treten, wenn der richtige Zeitpunkt erreicht ist - sei es als Geschenk von einem lieben Menschen oder über einen Tipp in einem Weblog ...

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    Mittwoch, 26. Dezember 2007

    Besinnliches


    Warum gibt es so viele Berührungsängste mit den Themen "Sterben" und "Tod"? Ja, auch darüber denke ich manchmal nach, wenn ich besinnliche Stunden habe. Wie stelle ich mir überhaupt meine eigene Bestattung vor? Also, wenn ich da selbst Ideen und Wünsche dazu entwickele und diese Gedanken schriftlich festhalte, erspare ich den Hinterbliebenen eine Menge Arbeit und die undankbare Aufgabe, mich "irgendwie" unter die Erde zu bringen mit dem Gefühl tiefster Verunsicherung, ob es denn auch so in meinem Sinn gewesen wäre ...

    Sich mal ganz lebens- und praxisnah an diese Themen heranführen zu lassen, das kann man im Bestatter-Weblog, wo der Bestatter in ansprechender Form Geschichten vom Leben und Sterben erzählt. Ein Mensch mit dem Nickname "Tom", der in meinen Augen eine wichtige Aufgabe übernommen hat, uns die Berührungsängste zu nehmen. Sein Talent ist die lebendige Integration dieser Themen durch Erzählungen, Gedankenanstöße und das Verständnis für allzu Menschliches.

    Besonders gut gefällt mir sein Beitrag Irgendwann ist jetzt. Besinnliche Gedanken, die hoffentlich sehr viele Menschen gerade an diesen Tagen erreichen, etwas in ihnen bewirken und ihnen den Mut schenken, genau jetzt und hier etwas zu tun, was sie auf den Zeitpunkt "irgendwann" verschoben hatten ...

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    Sonntag, 2. Dezember 2007

    Adventskalender online


    Mein persönlicher Favorit (wie jedes Jahr) ist Engelberts Seelenfarben Adventskalender. Auf den liebevoll gestalteten Kalenderblättern gibt er auch Hinweise auf andere besondere Adventskalender, so dass einem Stöbern und Genießen nichts im Wege steht. Ein herzliches Dankeschön an all die Menschen, die sich so viel Mühe gemacht haben, diese Zeit noch ein bisschen besinnlicher zu gestalten!

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    Mittwoch, 14. November 2007

    Wild und bunt


    ist unsere Welt. Und wie schön sie tatsächlich ist, das zeigt Eberhard auf seiner Website wild und bunt mit eindrucksvollen Momentaufnahmen. Das umfangreiche Archiv entführt den Betrachter an entlegene Orte, doch zeigt es auch, wie wunderbar das Fleckchen Erde direkt vor der Nase ist. Grandiose Fotos und ich gelobe Besserung, dass ich sie nicht nur still und leise genießen werde, sondern öfter mal einen Kommentar hinterlasse und einfach nur "Danke!" sage.

    Die Kategorie "Lesestoff" stimmt trotzdem, denn in diesen Bildern kann man lesen - vom wundersamen Ding, das sich Leben nennt.

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    Montag, 5. November 2007

    Gratulation!


    Der neue Auftritt von SoulLion ist äußerst gelungen. Da sieht man auf Anhieb, wie viel Herzblut drin steckt. Weiterhin viel Erfolg mit allen Projekten, liebe Cordula!

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    Sonntag, 28. Oktober 2007

    Der träumende Delphin


    Eine kleine Geschichte von Sergio Bambaren über die Wichtigkeit des Träumens im Leben. Wie schnell man das Träumen vergisst und darüber sich selbst und den Sinn des eigenen Lebens vernachlässigt. Träume sind die Motivation, die uns bewegt, aktiv das Leben zu gestalten. Und welch eine Begeisterung ist es, wenn man einen Traum umgesetzt hat! Das ist das absolute Lebensgefühl, so intensiv und klar, das uns Menschen daran erinnert, worum es im Leben wirklich geht.

    Eine kleine Lektüre, die man immer mal wieder zur Hand nehmen sollte, vor allem in den Phasen, wenn es gerade mal nicht so gut läuft. Verschüttete Träume wieder ausgraben, sie blank polieren und einen Schritt darauf zugehen ... für ein wunder-volles Leben.

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    Sonntag, 23. September 2007

    Momentaufnahmen aus aller Welt


    Wie lebt es sich in fremden Städten und Ländern? Was gibt es alles zu entdecken, welche Insider-Tipps geben die Menschen, die dort leben? Gedanken, Informationen und Fotos zum täglichen Leben, zur Historie und eben - Momentaufnahmen. Eine schöne Idee, dieser Ring von Blogs, der zum virtuellen Bummeln durch die Weltgeschichte einlädt. Einfach in einem Blog starten, z.B. im Köln Journal und den weiterführenden Links folgen.

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    Montag, 10. September 2007

    Gespräche mit Gott


    Die Trilogie von Neale Donald Walsch ist doch um einen Band erweitert worden: "Zuhause in Gott". Im dem Buch geht es vor allem um die Themen "Leben, Sterben, Tod, was kommt danach?" Interessante Perspektiven, wenn man mal sein eigenes Weltbild infrage stellt und offen für völlig neue Möglichkeiten ist. Wie schon in den ersten drei Büchern wird der Leser dazu "gezwungen", viele Dinge zu hinterfragen, sich eigene Gedanken zu machen. Was zunächst vielleicht als völlige Utopie erscheint, wird durch Beispiele aus der Quantenphysik (die auch lange Zeit als absurd galt) in verständlicher Form näher gebracht. Es ist nicht nur Lesestoff, sondern auch Material zum Arbeiten an der eigenen (Lebens)Philosophie und gesellschaftlichen Tabu-Themen.

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    Samstag, 25. August 2007

    Aussagekraft


    ist ihre Stärke - es sind ja auch starke Frauen mit eigenem Standpunkt zu allen möglichen Themen. Immer wieder ein Vergnügen, in ihren Blogs zu stöbern:

  • a su salud

  • wyberlog

  • hillis world
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    Montag, 2. Juli 2007

    Leben will ich


    so heißt ein Buch von Benoite Groult, das wie auch andere Werke von der Autorin tief in das Leben einer Frau eintaucht mit all ihren Gedanken und Gefühlen. Benoite Groult spricht aus bzw. schreibt auf, was andere Menschen noch nicht mal ansatzweise zu denken wagen, und das mit einer klaren Sprache. Das beeindruckt mich in allen ihren Werken, wovon wohl "Salz auf unserer Haut" das bekannteste ist. Ihre Bücher zählen zwar zur Kategorie "Belletristik", doch sie sind alles andere als leichte Kost. Es geht immer um menschliche Schicksale, die den Leser berühren und ihn in die turbulente Gefühlswelt entführen, der er sich nicht entziehen kann. So bitter es oft zugeht in den Geschichten, die meist autobiographisch durchsetzt sind, so erstaunt immer wieder das Durchscheinen des Optimusmus gewürzt mit einer Prise Humor, die den Widrigkeiten des Lebens die Schärfe des Totalen nimmt. In ihren Werken ermuntert Benoite Groult vor allem die Frauen, das eigene Empfinden zu stärken, den eigenen Weg zu beschreiten und sich dabei auch selbstbewusst manchmal über gesellschaftliche Konventionen hinwegzusetzen.

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    Montag, 11. Juni 2007

    Bedrohte Wörter


    in der deutschen Sprache, der Wettbewerb ist entschieden: Kleinod liegt auf dem ersten Platz. Für ein Gerücht halte ich jedoch, dass der Heiermann nur im norddeutschen Raum gebräuchlich war. Wenn mich nicht alles täuscht, wird er heute auch noch munter im Rheinland verwendet, wobei er sich eben der Euro-Währung angepasst hat.

    Mir gefällt die Idee, bedrohte Wörter zu sammeln, mittlerweile gibt es sogar ein Lexikon dazu. Und wo wir schon einmal dabei sind: Auch wir werden älter ... äh ... Spießer. Die untrüglichen Anzeichen dafür läppern sich allmählich zusammen *seufz*

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    Freitag, 18. Mai 2007

    Ich bin dann mal weg


    Hape Kerkeling liest aus seinem Buch, heute Abend um 22:15 Uhr auf RTL. Darauf und auf die anschließende Diskussion bin ich gespannt. Mir hat sein Tagebuch mit den Erlebnissen und Eindrücken seiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg sehr gut gefallen. Zeigt es doch den Menschen mit seinen Empfindungen hinter der gewohnten Rolle des Entertainers. Humor hat Hape Kerkeling in jedem Fall, auch wenn er angesichts der Strapazen manchmal zum Galgenhumor neigt. Doch anders hätte er diese Herausforderung wahrscheinlich gar nicht meistern können. Das Buch bietet Einblicke in seine Gedanken- und Gefühlswelt, zeigt ihn als sensiblen Menschen, der so ganz anders als seine öffentlichen Rollen, wie z.B. ein Horst Schlämmer, agiert.

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    Samstag, 28. April 2007

    Atemübungen


    "Breathing Lessons" (1988) der Roman von Anne Tyler, der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Laut Umschlagbeschreibung ist er ein Lobgesang auf ein immer seltener werdendes Phänomen: die dauerhafte Ehe.

    Hmmm ... für mich persönlich ist es eher die feine und sehr nuancierte Beobachtung, wie eine Ehefrau und Mutter ihr persönliches Weltbild entwickelt und die Menschen entsprechend subtil manipuliert, damit alles in dieses Bild passt. Was nicht passt, wird passend gemacht. Was mit kleineren Schwindeleien beginnt, entwickelt sich zu handfesten Lügen - ein Netz, in dem sich die ganze Familie verstrickt. Und zum Schluss der Realität eben nicht standhalten kann.

    Dabei ist es keine Böswilligkeit der Protagonistin, sondern die Motivation, die der folgende Passus sehr gut trifft:

    "Da stand sie nun ganz allein. Tja! Sie wischte sich eine Träne weg. Mit jedem in diesem Haus hatte sie es sich verdorben, aber sie hatte es nicht besser verdient; wie üblich hatte sie sich aufgedrängt und eingemischt. Dabei hatte es gar nicht wie Einmischung ausgesehen, während sie es tat. Sie hatte nur das Gefühl gehabt, dass die Welt ein ganz kleinen bisschen aus der Passform geraten war, dass die verschiedenen Farben nicht ganz genau übereinanderlagen - wie bei einer schlecht gedruckten Anzeige in der Zeitung - und dass alles wieder stimmen würde, wenn sie nur ein wenig daran rückte."

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    Montag, 16. April 2007

    Rundflug


    Sie kann sich an das Doggylog (Hunde-Tagebuch), die Wichtel-Box (Meerschweinchen-Tagebuch) und noch viel mehr aus meiner alten Zeit erinnern - also ein absolut treuer Fan, dankeschön! Dabei bietet sie persönlich maksimales Lesevergnügen, reinschauen lohnt sich immer!

    Ich weiß ja nicht mal, wie es DAVOR aussieht - ganz klar, Bildungslücke. Aber um die ein bisschen zu schließen, gucke ich mir zuweilen die
    Rückseite der Reeperbahn an.

    Ein halber Tausendfüßler, nämlich nur 500 Beine, kommt aber trotzdem viel rum im "räudigen Leben" und seziert das im Klartext, ohne auch nur den Ansatz eines Blättchens vor den Mund zu nehmen.

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    Sonntag, 15. April 2007

    Verwirrung


    herrscht bei einigen Besuchern meiner Webseiten, was wo und warum da steht und nicht hier, wo man was findet usw. Ja, ich bin mit der momentanen Struktur auch nicht so glücklich und die werde ich demnächst sicher ändern. Deshalb heute mal die Erklärung, wie das historisch überhaupt gewachsen ist.

    Als ich nach Norderney kam, hatte ich alle meine damaligen Webseiten vom Netz genommen, weil ich eine hauptberufliche Aufgabe hatte, die keinen Raum für andere Dinge ließ. Noch vor dem Umzug nach Norderney wollte ich meine Werbung für taliX auf dem Auto entfernen ... aber die Folie ließ sich nur schwer an einigen Stellen lösen, so habe ich den Rest halt gelassen.

    Auf der Insel wurde ich dann doch ab und zu mal angesprochen, was diese Werbung eigentlich bedeutet, denn im Internet gab es unter der angegebenen Adresse nur eine Fehlermeldung ... Das traf ziemlich zeitgleich damit zusammen, dass ich eine neue Stelle suchte. So habe ich mir überlegt, dass ich die Seite www.talix.net neu aufsetze, in der ich gleichzeitig meinen Wunsch nach einer neuen hauptberuflichen Aufgabe formuliere, die Tätigkeiten (Texte, Fotos) als Dienstleistung nebenher anbiete und obendrein noch das Weblog "Moment ... Aufnahme!" führe, um mich hier den Menschen auf der Insel vorzustellen. Die anderen Domain-Adressen www.talix.de und www.worte-bewegen.de führen ebenfalls auf die Hauptseite von taliX.

    Im Laufe der Zeit vermischten sich meine Eindrücke von der Insel mit anderen Einträgen in dem Weblog von taliX, was mir irgendwie nicht gefiel. Denn Norderney ist Norderney und etwas ganz Besonderes! Deshalb musste dafür auch etwas Spezielles her, so entstand das Norderney-Tagebuch. Beide Adressen www.norderney-tagebuch.de und www.tagebuch-norderney.de verweisen auf dieselbe Hauptseite.

    Tja, und dann kam mein Wunsch auch wieder hoch, nochmal Kurse und Workshops zu den Themen "Schreiben" und "Fotografieren" anzubieten bzw. meine Dienstleistung, (Urlaubs)Fotos für andere Menschen aufzunehmen, die auch sich selbst und ihre Familie oder Haustiere in den Foto-Erinnerungen festhalten lassen wollen. Daraus ist dann die Website www.ina-frings.de entstanden. Auch dort gibt es ein Weblog namens Notiz-Blog, in dem ich sporadisch zu den Themen "Schreiben" und "Fotografieren" für den Privatgebrauch Anregungen und Tipps einstelle, wie man diese Hobbys mit Mehrwert für sich intensivieren kann.

    Last but not least ... ich tummele mich mit Fotos auch noch in der Foto-Community flickr : http://www.flickr.com/photos/talixny/

    So ist das zur Zeit, man kann es als "chaotisch" bezeichnen. Positiv formuliert ziehe ich die Beschreibung "vielseitig" vor ... ;-)

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    Donnerstag, 12. April 2007

    Se hebt mi'n gebrukten dag andreiht


    im übertragenden Sinn: Mit mir ist heute nichts los.

    Diese und andere schöne Redewendungen auf Plattdeutsch sind im Wörterbuch Deutsch-Plattdeutsch gesammelt.

    Selbst Wikipedia gibt es in einer plattdeutschen Ausgabe: Wikipedia - Dat friee Nokieksel.

    Sehr gut gefällt mir die Website platt partu- Plattdüütsch för vundaag. Hier gibt es sogar Computerbegriffe und -kurse auf Plattdeutsch, da sieht die PC-Welt plötzlich ganz anders aus ;-)

    Ich mag Plattdeutsch sehr gerne, in der geschriebenen Form verstehe ich es auch recht gut. Doch wenn sich "alte Hasen" unterhalten, muss ich passen, da schnappen meine Lauscher höchstens mal den ein oder anderen Brocken auf. Ich genieße schweigend ... so maak ik dat!

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    Donnerstag, 29. März 2007

    Fragen ...


    Gretchenfrage: Was tun Orchestermusiker? Nun, eine aus dem Orchester schreibt u.a. ein amüsantes Weblog, nämlich Gretchen herself.

    Warum lächelt Mona Lisa so tiefgründig? Weil sie glaubt, dass ihr Geheimnis des Bloggens nie rauskommen wird.

    Weshalb gibt er so viele Tipps weiter? Weil er seinen Lesern das Motto "feel better" ans Herz legt.

    Wieso kommt Ihnen das Gesicht so bekannt vor? Weil Sie Else Buschheuer vielleicht schon mal im Fernsehen gesehen haben. Was sie sonst noch tut oder lässt - mehr dazu in ihrem leipzig tagebuch.

    Auch wenn Sie sich diese Fragen noch nie gestellt haben, die Antworten kennen Sie jetzt ;-)

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    Samstag, 24. März 2007

    Mit Herzblut


    ist dieses Weblog geführt, das spürt man sofort beim Lesen der Texte und Betrachten der Fotos. Kritisch, humorvoll, ein glasklarer Blick fürs Wesentliche verbunden mit tiefer Naturverbundenheit. Eine echte Perle, das filapper! Das Weblog ist ein Teil der Website jassesnee, und wie es zu diesem ungewöhnlichen Namen kam, das verrät der Autor Onno in diesem Interview. Ein herzliches Dankeschön für diese Beiträge, bei denen ich beim Lesen, Gucken und Staunen die Zeit vergesse ...

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    Samstag, 24. Februar 2007

    Weblogs


    bei denen ich öfter mal reinschnuppere, mich gelegentlich "festlese" und von dort aus weitere Streifzüge zu anderen Blogs unternehme. Ich selbst führe keine so genannte Blogroll, ich nutze noch die gute alte Funktion der "Favoriten" im Browser. Wer noch nichts vorhat, kann ja mal den Rundflug von @ bis Z starten, viel Spaß!

    @lles wird gut
    Alles allTAEGLICH
    April Showers
    Frau ...aeh ...Mutti ...
    Gunstgreis
    katjana
    Moving Target
    martijn lammerts fotolog
    RabenWeib
    TXT94 Guckloch
    Ulla - Altweibersommer
    Zickenterror

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    Donnerstag, 22. Februar 2007

    Seit wann ...?


    fragt Engelbert heute in seinem Blog. Gute Frage ... da musste ich wirklich erstmal darüber nachdenken. Auf jeden Fall schon sehr lange - so als (überwiegend stumme) Mitleserin seines Weblogs. Doch ich kenne noch die Anfänge seiner Website Seelenfarben, dafür muss man sich einfach die Zeit gönnen. Und ich sage jetzt einfach mal: Danke, Engelbert!

    P.S.: Aktuell zur Fastenzeit hat er natürlich auch wieder eine geniale Idee entwickelt: das Bildfasten. Zu finden in der Rubrik Lichtblick rechts in der Navigationsleiste. Weniger ist manchmal eben doch mehr.

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    Dienstag, 20. Februar 2007

    Norderney-Tagebuch


    Tsss ... gab es noch nicht. Aber jetzt gibt es eins! Ab sofort trennen sich hier meine Wege. In dem Tagebuch geht es "strictly Norderney" zu, hier bleibt es eine bunte Mischung - Momentaufnahmen eben.

    Wer mag, schnuppert hier und dort mal rein. Dort habe ich gerade den Deckel nach einem frischen Eintrag zugeklappt und reiche hier mal das Norderney-Tagebuch weiter.

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    Mittwoch, 14. Februar 2007

    Muscheln in meiner Hand


    Sie verzaubern mich immer wieder aufs Neue. Wie viele Muscheln liegen wohl angespült am Strand? Millonen, Milliarden, Billionen? Gibt es überhaupt eine Zahl dafür? Schier unvorstellbar, vor allem die Tatsache, dass jede Muschel einzigartig ist. Jede für sich ein einmaliges Kunstwerk der Natur. Oft genug muss ich meinen Sammeltrieb bezwingen, manchmal banne ich sie auf Fotos, doch hier und da finden einige Exemplare den Weg in meine Jackentasche.

    Muscheln in meiner Hand - sie erinnern mich jedes Mal an den gleichnamigen
    Klassiker, den ich immer wieder gern lese, weil die Gedanken darin so zeitlos sind.

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    Donnerstag, 8. Februar 2007

    Learning to fly


    Ich greife gern den Link aus dem im Kommentar genannten Blog life2point.0 auf, wo mir auf Anhieb ein sehr bemerkenswerter Satz ins Auge sticht:
    "I'm sure that no book or faith or practice can lift us free, only life itself when we turn in openness to face each day and allow everything that comes our way to lift us."
    Dem kann ich nur ein schlichtes "yep" hinzufügen. Herzlichen Dank für den Tipp!

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    Mittwoch, 7. Februar 2007

    Knopf im Ohr


    Nein, kein Knopf, sondern eine Creole (möglichst aus Gold) ziert das Ohr von richtig kernigen Männern. Fiel mir schon in den ersten Wochen hier auf, und ich bin dem Geheimnis dieser alten Tradition auf die Spur gekommen. Zunächst in diesem Reisehandbuch Norderney (wirklich empfehlenswert!) und eben fand ich es auch auf der offiziellen Website Norderney.

    Ein sehr schönes Andenken an eine alte - und zu damaligen Zeiten notwendige - Tradition. Gefällt mir vor allem deswegen so gut, weil ich selbst seit Jahrzehnten fast nur einen Ohrring trage, mal rechts, mal links. Wenn es denn wirklich mal zwei (oder mehr) sind, dann sind sie unterschiedlich. Niemals ein passendes Paar. Auch eine Tradition - oder sagen wir lieber: eine Macke von mir ... ;-)

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    Sonntag, 4. Februar 2007

    Norderney online


    Hier eine Sammlung von Links, bei denen ich immer wieder gern vorbeischaue:

    www.norderney.de
    he!Norderney
    eine Liebeserklärung
    Chronik
    Bilder

    Bisher nur online besucht, aber die Website ist so einladend, dass ich Old Smuggler natürlich auch live erleben will.

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    Mittwoch, 31. Januar 2007

    Zeit


    Der Stoff, aus dem das Leben ist - ein Buch von Stefan Klein. Ich schließe mich der positiven Kritik an, dass dieses Sachbuch eine spannende und interessante Lektüre ist, in dem wissenschaftliche Zusammenhänge gut erklärt werden. Allerdings kein Buch, das man so auf einen Rutsch durchliest, doch der gelungene Schreibstil hält auch den Laien bei Laune. Der Untertitel "Eine Gebrauchsanleitung" führt zunächst etwas in die Irre. Hier gibt der Autor keine fertigen Rezepte vor, wie man besser mit dem Stoff des Lebens umgehen kann. Ich verstehe diesen (bewusst gewählten?) Untertitel eher im doppelten Sinn: Die Informationen und Beispiele regen zum eigenen Weiterdenken über die Thematik an, was den Leser zum persönlichen Selbststudium und einem bewussteren Gebrauch des eigenen Zeitempfindens bringt.

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